Zusammenfassung der Meereisvorhersagen aus dem Sommer 2017

16. April 2018

Der SIO-Nachsaisonreport für 2017 berichtet über die Ursachen der Meereisentwicklung im letzten Sommer. Unterschiedliche Meereismodelle geben verschiedene Annäherungen an die tatsächlich beobachtete Meereisausdehnung im September an. Dr. Frank Kauker, Meereisphysiker am AWI, stellt fest, dass „zum Ende des Sommers in der Arktis die Meereisvorhersagen in ihrer Tendenz schon recht zuverlässig vorhergesagt werden können.“
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Datenportal erweitert sein Angebot zur Meereisdrift

15. März 2018
„Die Meereisdriftdaten bieten die Möglichkeit, die Abnahme des Meereises in der Arktis besser zu untersuchen, in dem man sich zusätzlich zu der Eiskonzentration und der Eisdicke auch den horizontalen Eistransport ansieht“, so Dr. Hiroshi Sumata, Meereisphysiker am AWI und Projektverantwortlicher für die Berechnung der Meereisdriftunsicherheiten.
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Meereiskonzentration in der Antarktis durchschreitet ihr Minimum

12. März 2018
Während in der Arktis Temperaturwärmerekorde im Winter gemessen werden und das Maximum der winterlichen Meereisausdehnung erreicht wird, erreichte die Meereisausdehnung in der Antarktis ihr diesjähriges sommerliches Minimum. Die besonders geringe Meereisbedeckung in diesem Sommer in der Antarktis hat auch die Expedition des Forschungseisbrechers FS Polarstern begünstigt, dessen Route in diesem Jahr in das südliche Weddellmeer führte.
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Meereisausdehnung auf Rekordminimum: es ist zu warm und zu feucht in der Arktis

2. März 2018
Die Sonne geht am Nordpol normalerweise vor dem 20. März nicht auf und es herrscht hier die kälteste Zeit des Jahres, aber bereits jetzt ist es in der Arktis außergewöhnlich warm. Analysen von Satelliten- und Stationsdaten deuten darauf hin, dass sehr warme Luft in die Arktis einströmte und schon im Februar die Temperaturen kurzfristig bis zum Schmelzpunkt angestiegen sind.
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Neues Kartenprodukt online: Differenzkarten der Eisausdehnung

9. Februar 2018
Ab sofort ist ein neues Kartenprodukt regelmäßig auf meereisportal.de verfügbar: Differenzkarten der Eisausdehnung. Hierzu wird aus den Daten der Meereiskonzentration von der Universität Bremen (Institut für Umweltphysik) die monatlich gemittelte Position der Eiskante (15 % Meereiskonzentration) für den jeweiligen Monat eines Jahres berechnet. Monatliche Differenzkarten können dann im Vergleich zum langjährigen Mittelwert (2003-2014) oder zum Monatsmittel eines beliebigen Jahres abgefragt werden.
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Meereissituation im Dezember 2017 in beiden Hemisphären auf saisonal niedrigem Niveau

22. Januar 2018
Die Meereisaudehnung in der Arktis lag im Dezember bei 11,8 Mio. km² und ist seit Beginn der Satellitenmessungen die zweitniedrigste Ausdehnung nach 2016 für den Monat Dezember. Die räumliche Verteilung zeigt im Vergleich zum langjährigen Mittel eine besonders niedrige Meereisaudehnung in der Tschuktschen- und Beringsee – an der Küste Alaskas, wo das Eis sich nach dem Erreichen des Minimums im September nur sehr langsam wieder neu gebildet hat.
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