Zum Inhalt springen Zum Footer springen
Als Anwendung installieren

Installieren Sie meereisportal.de als App für ein besseres Nutzungserlebnis.

Newsdetailansicht

So schmolz das arktische Meereis im Sommer 2025

CONTRASTS Expedition konnte die Meereisschmelze des Sommers 2025 im Detail verfolgen, nun beginnt die Auswertung der Daten und Proben.

  • Unterschiedliche Eisregime in der Arktis im Sommer konnten erfolgreich charakterisiert und ihre Schmelze beschrieben werden.
  • Der Nordatlantik hatte diesen Sommer besonders viel offenes Wasser und das Meereis war überraschend dünn.
  • Die atmosphärischen und ozeanographischen Bedingungen unterscheiden sich stark in den drei Meereis-Regimen
  • Entgegen den bisherigen Erwartungen wurden keine Meereisalgen gefunden.
  • Die Schmelze des Meereises verläuft in keinem der Meereis-Regime gleichmäßig.
  • Autonome Systeme werden auch in Zukunft wesentlich für Meereisstudien sein.

 

CONTRASTS erfolgreich beendet

Nach neun Wochen auf See ist die Expedition CONTRASTS (PS149) mit dem Forschungsschiff Polarstern in Longyearbyen, Spitzbergen erfolgreich zu Ende gegangen. Ziel der Reise war es, die sommerliche Schmelze des arktischen Meereises in drei unterschiedlichen Regimen zu untersuchen und damit das Zusammenspiel von Atmosphäre, Meereis und Ozean besser zu verstehen. Das Team an Bord setzte dafür ein neues Beobachtungskonzept um: Wiederholungsmessungen an denselben Eisschollen, ergänzt durch autonome Messsysteme und regionale Vergleiche. Expeditionsleiter Dr. Marcel Nicolaus (AWI) freut sich:

Je länger die Expedition dauerte und je länger wir die Veränderungen beobachten und vergleichen konnten, desto mehr bin ich ein Fan des gewählten Messkonzeptes geworden. Ich habe selbst noch nie so eindrücklich die Unterschiede verschiedener Eisregime gesehen und beobachten können, wie sich das Meereis über den Sommer entwickelt. Bereits bei der MOSAiC-Expedition 2019 - 2020 hatten wir die Gelegenheit, eine Eisscholle durch ein ganzes Jahr zu begleiten, jedoch hat uns dort aufgrund der COVID-19-Pandemie die kontinuierliche Vermessung der intensiven Schmelzphase gefehlt.

Zu Beginn der CONTRASTS Expedition hat FS Polarstern die neue französische Tara Polar Station für ihre erste Expedition ins Meereis geleitet und erstmalig ein anderes Schiff gezielt ins Eis geführt. Dies war ein Meilenstein für das französische Team auf dem Weg zu ihrer ersten Arktisdrift Polaris 1 im Jahr 2026/27. Parallel fand die Flugkampagne des Polarflugzeugs Polar 6 von Station Nord (Grönland) aus statt. Hier konnten zwei Überflüge der Polar 6 an einer der Eisstationen von CONTRASTS realisiert werden, während gleichzeitig auch Vergleichsmessungen auf dem Eis, per Drohne und Helikopter durchgeführt wurden (Abbildung 1). Darüber hinaus konnte Polar 6 auf zwei weiteren Messflügen die CONTRASTS Region und deren Eisstationen überfliegen und wertvolle Daten aus der Luft gewinnen.

Abbildung 1: Polar 6 überfliegt Regime 3 während der Eisarbeiten am 22. Juli 2025. Unter dem Flugzeug wird der EM-Bird zur Messung der Meereisdicke geschleppt. (Foto: Stefanie Brechtelsbauer / AWI)

Die Meereisregime

Das zentrale Element der Expedition war der wiederholte Besuch von drei unterschiedlichen Meereisregimen. Jedes Regime wurde über sechs Wochen insgesamt viermal vermessen (Abbildung 2). Autonome Geräte haben die Zeitserien vervollständigt, während das Expeditions-Team an den anderen Orten unterwegs war. Die Regime definierten sich durch Alter, Herkunft, Drift und die Bedingungen in Ozean und Atmosphäre:

  • Regime 1: einjähriges Eis in der marginalen Eiszone (MIZ), dünn und sehr eben. Dieses Regime wird die Arktis voraussichtlich in der Zukunft dominieren. In diesem Jahr ist es überraschend stark nach Osten verdriftet.
  • Regime 2: vorwiegend zwei- bis mehrjähriges Eis, welches in der russischen Arktis gebildet wurde und häufig Sedimenteinschlüsse aufweist. Während es früher das Bild der zentralen Arktis bestimmte, schmilzt es heute verstärkt, bevor es die Framstraße erreicht.
  • Regime 3: mehrjähriges Eis aus den Regionen nördlich von Grönland und Kanada. Das älteste Eis weist aufgrund der anhaltenden Druckbelastung die stärkste Deformation auf.  Dieses Eis ist in seinem Vorkommen heute stark zurückgegangen und war in der Vergangenheit jedoch weit verbreitet.

Erste Analysen bestätigten, dass das Team die richtigen Eisschollen ausgewählt hatte. So konnten beispielsweise die Driftrouten und damit der Ursprünge des Eises bestimmt werden (Abbildung 3). Bereits zu Beginn der Expedition, traten beim jeweils ersten Besuch der Regime, deutliche Unterschiede (Kontraste) auf: Regime 1 war stark geschmolzen, großflächig mit Schmelztümpeln überzogen und porös. Regime 2 zeigte ebenfalls Oberflächenschmelze, aber weniger ausgeprägt. Regime 3 war zunächst nur leicht betroffen, schmolz jedoch im Verlauf der Expedition zunehmend. Damit wurde die Forschungsreise auch zu einer Reise durch die Zeit: zwei Wochen nach den ersten Messungen präsentierte sich Regime 2 in einem Zustand, wie er zuvor in Regime 1 beobachtet worden war. Und so setzte sich die Entwicklung fort. Insgesamt schmolz das Meereis zu Beginn stärker von der Oberfläche und später dann von unten, und bei zunehmend offenem Wasser auch von der Seite der Schollen. In dieser Hinsicht gab es auch einige Gemeinsamkeiten der Schmelze in den drei Regimen. Abbildung 4 zeigt diese Entwicklungen von oben und unten anhand der Fotos der Kamerabojen.

Abbildung 2: Drift der drei Meereisregime von CONTRASTS (Stand 01. September 2025): Regime 1 in grün, Regime 2 in orange, Regime 3 in blau. Die Punkte zeigen die Eisstationen in den Regimen, die Linien die Drift, wie sie von den autonomen Stationen gemeldet wurden. Die Fahrtroute von FS Polarstern (gelbe Linie) verbindet die Stationen. Zusätzlich sind die Flugrouten der IceBird Flugkampagne gezeigt (braune Linien), die über die CONTRASTS Regime geflogen wurden. Der Hintergrund zeigt die Meereiskonzentration (meereisportal.de) für den 30. August 2025. (Abbildung: Marcel Nicolaus / AWI)

Abbildung 3: Drifthistorie der drei Eisstationen im jeweiligen Regime bevor sie im Rahmen der CONTRASTS Expedition vermessen wurden. (Abbildung: Thomas Krumpen / AWI)

Abbildung 4: Fotos der autonomen Kameras zeigen die Entwicklung des Meereises in allen drei Regimen jeweils über und unter dem Meereis. Die meisten Aufnahmen wurden gegen 12:00 UTC gemacht, jedoch wurden andere Fotos vom selben Tag gewählt, wenn dann die Sichtbedingungen wesentlich besser waren. Daher sind die Wetterbedingungen in den Fotos tendenziell etwas besser als der Durchschnitt an den Stationen. Einzelne Aufbauten und Ausrichtungen wurden im Laufe der Zeit verändert. (Abbildung: Marcel Nicolaus / AWI)

Meereissituation im Sommer 2025

Das Meereis in der Framstraße und im Untersuchungsgebiet war im Vergleich zu den letzten zwei Jahrzehnten außergewöhnlich alt – deutlich älter als das Eis, das dort in den vergangenen Jahren typischerweise beobachtet wurde. Normalerweise geht ein höheres Alter mit größerer Eisdicke einher, doch die gemessene Dicke des undeformierten, thermodynamisch gewachsenen Eises lag im Mittel nur bei etwa 1,5 Metern. Dies deutet auf starkes Schmelzen hin, was sich auch in zahlreichen offenen Wasserflächen widerspiegelte: Rund 15 Prozent der Helikopter- und Flugzeugprofile verliefen über offenem Wasser – ein für Region und Jahreszeit ungewöhnlich hoher Anteil. Hinzu kommt, dass das vermessene Eis während seiner Winterdrift durch die Arktis einer Phase außergewöhnlich hoher Temperaturen ausgesetzt war. Dies könnte das Wachstum des Eises zusätzlich gebremst und damit die relativ geringe Dicke trotz hohen Alters mitverursacht haben. Zudem zeigte das Eis für Alter und Lage eine geringe Deformation. Im Mittel registrierten wir nur 5–6 Presseisrücken pro Kilometer Flugstrecke. Damit setzt sich der negative Trend zu weniger Rücken und einer flacheren Oberflächentopographie fort, Bedingungen, die die Bildung von Schmelztümpeln während der Kampagne wahrscheinlich beschleunigt haben.

Ursprünglich waren für die Expedition nur drei Wiederholungsmessungen an jeder Station eingeplant, da das Team mit einer Geschwindigkeit von 2-3 Knoten von FS Polarstern durch das Meereis gerechnet hatte. Durch die sehr lockeren Eisbedingungen und große Flächen offenen Wassers lag die Geschwindigkeit häufig jedoch um fünf Knoten, so dass wesentlich weniger Zeit für den Transit zwischen den Stationen aufgewendet wurden. Ein Beleg dafür ist, dass die mittlere Eiskonzentration im Untersuchungsgebiet so gering war wie noch nie zuvor (Abbildung 5). Ursache hierfür war die stark divergente Drift, die auch dafür gesorgt hatte, dass die erste Station zwischenzeitlich weit nach Osten verdriftet war.

Das Meereis während CONTRASTS war schon außergewöhnlich weich und angeschmolzen. Das Forschungsschiff Polarstern konnte sich ohne Probleme und ohne Rammen seinen Weg auch durch das dickere Eisregime bahnen. Dieser Eindruck von Bord wird durch die Satellitendaten bestätigt: noch nie gab es so wenig Eis in diesem Teil der Arktis. Die Eisbedeckung ist allerdings regional sehr unterschiedlich und nicht überall so niedrig wie bei uns

Abbildung 5: Mit Meereis bedeckte Fläche in der Untersuchungsregion (siehe kleine Karte). Anders als die Meereisausdehnung berücksichtigt diese Betrachtung nur den Anteil der Fläche, der mit Meereis bedeckt ist. Die Zeitserie zeigt den Untersuchungszeitraum für alle vorhandenen Jahre seit 2002. (Abbildung: Gunnar Spreen / Universität Bremen)

Ergebnisse aus Atmosphäre, Ozean und Ökologie

Die atmosphärischen Messungen zeigten deutliche Unterschiede zwischen den verschiedenen Regimen. Gleiche Wetterbedingungen führten zu unterschiedlichen Reaktionen, abhängig von Eisdicke, Oberflächenfarbe und Schmelzstatus. Die Energieflüsse wurden durch Regen, Schnee, Schmelztümpel und die Oberflächenstruktur entscheidend beeinflusst (Abbildung 6). In 300 m Höhe wurden Lufttemperaturen von +13 °C gemessen – ungewöhnlich warm für die Region. Durch den langen Aufenthalt in allen drei Regimen konnten sehr repräsentative Datensätze zu den synoptischen Bedingungen gesammelt werden.

Auch im Ozean zeigten sich deutliche Unterschiede: Während die Last Ice Area (Region nördlich von Grönland und dem Kanadischen Archipel) kältere und frischere Wassermassen überdeckte, fungierte der offene Ozean als Wärmespeicher und beeinflusste sogar die Luftmassen darüber. Mit Messungen bis in 1.000 Meter Tiefe konnten Strömungen und Wirbel dokumentiert werden, die das Schmelzgeschehen wesentlich mitbestimmen (Abbildung 7).

Überraschend war für das Forschungsteam, dass während der gesamten Expedition kaum Meereisalgen in oder unter den Schollen gefunden wurden – selbst in der Last Ice Area, wo zu Beginn noch wenig Schmelze eingesetzt hatte. Ein ähnlicher Befund war schon zwei Jahre zuvor während ArcWatch 1-Expedition festgestellt worden, während ältere Expeditionen meist von einer Dominanz von Eisalgen berichteten. Ob dies auf einen drastischen Rückgang oder auf ein früheres Abschmelzen des Meereises zurückzuführen ist, wird derzeit anhand von Sedimentproben aus 4.000 Metern Tiefe untersucht. Mit Hilfe der Mikroskopie und dem neuen Planktoskop-System konnten nur wenige Eisalgenzellen unter Millionen von Phytoplankton nachgewiesen werden. Stattdessen prägten Bakterien und reichlich vorhandenes Zooplankton das Ökosystem und sorgten dafür, dass organisches Material in die Tiefe transportiert wurde.

Abbildung 6: Der 10 m Wettermast und die Oberflächenenergiebilanzstation bilden das Zentrum der meteorologischen Messungen auf dem Meereis. Hier in einer Drohnenaufnahme von Station 3 mit FS Polarstern und dem Rest des Eiscamps im Hintergrund. (Foto: Marcel Nicolaus / AWI)

Abbildung 7: Autonome Geräte zur Messung von Temperatur, Salzgehalt und Strömungen im Ozean. Diese Geräte haben die ozeanographischen Bedingungen auch in Abwesenheit der Wissenschaftler:innen von der Scholle weiter gemessen. (Foto: Stefanie Brechtelsbauer / AWI)

Technologie: autonome Systeme im Fokus

Ein besonderes Merkmal von CONTRASTS war der vielseitige Einsatz autonomer Messsysteme. Zahlreiche Bojen haben kontinuierlich das Schmelzen des Meereises beobachtet und vermessen. Ein besonderes Highlight waren neue Kamerabojen, die über und unter dem Meereis die Veränderungen in Bilder erfasst haben (Abbildungen 8 und 4). So konnte das Eis sowohl von oben als auch von unten während der Abwesenheit des Forschungsteams beobachtet werden, was die Auswertung der Datensätze wesentlich unterstützen wird. Während das etablierte ROV BEAST das Meereis auf allen Stationen von unten vermessen hat (Abbildung 9), wurden zusätzlich noch autonomere ROVs erprobt. Diese können „vom Büro aus“ gesteuert werden und sollen so in Zukunft ermöglichen, dass auch räumliche Messungen unter dem Meereis in Abwesenheit von Forschungsteams durchgeführt werden können. Bislang war dies nur stationär während der Messkampagnen möglich. Auch das neue autonome Oberflächenfahrzeug „Otter“ (Abbildung 10) absolvierte seine erste Erprobung im Meereis während der CONTRASTS Expedition. Zukünftig soll es für ozeanographische Messungen in Rinnen sowie in küsten- und gletschernahen Bereichen eingesetzt werden. Die ersten umfangreichen Messungen sind im Rahmen der im Anschluss an die CONSTRASTS Expedition laufenden Expedition (PS150) vorgesehen.

Über dem Eis profitierte die Expedition von der Weiterentwicklung von Drohnen. Auf jeder Station konnten damit hochauflösende digitale Geländemodelle des Meereises erstellt, zusätzliche horizontale und vertikale Luftprofile erfasst und die Oberflächenalbedo kartiert werden. Mit dem neuen Planktoscop stand zudem erstmals ein KI-gestütztes Analysewerkzeug zur Verfügung, das direkt an Bord die Zusammensetzung und Häufigkeit der Planktongemeinschaft bestimmt – Messungen, die auf einem fahrenden Forschungsschiff bislang kaum realisierbar waren.

Abbildung 8: Die autonome Kameraboje (im Hintergrund) beobachtet die Strahlungsstation im Vordergrund, hier auf Station 2. Eine zusätzliche Kamera ist unter dem Meereis montiert und hier nicht sichtbar. Beispiele von Bildern sind in Abbildung 4 zu sehen. (Foto: Marcel Nicolaus / AWI)

Abbildung 9: Die Unterwasserwelt von Station 3 während des dritten Besuchs am 18. August 2025. Das Foto wurde vom ROV Beast gemacht. (Foto: AWI)

Abbildung 10: Das autonome Oberflächenfahrzeug „Otter“ bei einem seiner ersten Einsätze in einer Rinne zwischen Meereis am 27. August 2025. Am Himmel ist zusätzlich noch der Polarflieger Polar 6 zu erkennen, das wiederholt Station 3 überfliegt. (Foto: Stefanie Brechtelsbauer / AWI)

Was wird aus Scholle 3?

Beim Verlassen der Scholle von Regime 3 hat das CONTRASTS Team einige autonome Systeme zurückgelassen (Abbildung 11), die weiter messen und den Übergang in das Gefrieren erfassen sollen. Dieser Teil des CONTRASTS Programms profitiert von der aktuell laufenden nachfolgenden Expedition „East Greenland Current (EGC) Sources“ unter Leitung von Prof. Dr. Torsten Kanzow (AWI). Im Rahmen der Expedition soll in einigen Wochen noch einmal Regime 3 angefahren werden. Dann werden die letzten Geräte geborgen und noch einmal einige Messungen durchgeführt. Marcel Nicolaus ist dafür selbst an Bord geblieben. Er erklärt diesen Teil so: „Vier Monate an Bord sind schon eine lange Zeit, allerdings auch eine sehr spannende. Vor allem in diesen Übergängen der Jahreszeiten verändert sich das Meereis so schnell – und das miterleben zu dürfen, begeistert mich sehr.“

Parallel sind die anderen Expeditionsteilnehmenden bereits auf dem Heimweg oder unterwegs zu anderen Projekten. Denn die eigentliche Arbeit beginnt, wie immer, erst nach der Expedition: Dann werden die umfangreichen Proben aufbereitet und vermessen, um gemeinsam mit den Sensordaten Antworten auf die Fragen zum Schmelzen der verschiedenen Regime zu finden. Vielleicht wird es eines Tages eine Fortsetzung dieser Expedition geben – eventuell zu einer anderen Jahreszeit. Besonders wertvoll wäre es, die Prozesse der Meereisbildung im Herbst und Winter noch genauer zu erforschen.

Abbildung 11: Regime 3 aus der Luft am 27. August 2025. Dies war der letzte Tag mit Meereisarbeiten der CONTRASTS Expedition. (Foto: Evgenii Salganik / AWI)

CONTRASTS in Zahlen

  • 61 Tage (100 Personen) auf See und 8.730 km (4.850 Seemeilen) mit FS Polarstern vom Beginn in Tromsø bis zum Ende in Longyearbyen zurückgelegt.
  • 10.000 km Länge Meereis mit dem Helikopter von FS Polarstern aus vermessen und dabei 70 Stunden im Helikopter absolviert.
  • 661 Stunden (27,5 Tage) auf 12 Eisstationen verbracht und dazu 37 weitere Mess-Stationen vom Schiff aus durchgeführt.
  • 170 Aufstiege von Wetterballons und dabei ca. 50 km (vertikale) Atmosphärendaten gesammelt.
  • 93 Tage Wetterdaten in den drei Regimen gemessen (Messung von jeweils 20 Parametern).
  • 15.400 Schnee- bzw. Streuschichtdicken und Schmelztümpeltiefen vermessen.
  • 53 Transekte mit ca. 3.000 Fotos von Schneeoberflächen durchgeführt.
  • 31 km über das Meereis gelaufen, um die Eisdicke zu messen.
  • 82 Tauchgänge mit dem ROV Beast absolviert.
  • 2.000 Spektren der Oberflächenalbedo manuell gemessen.
  • 18 tiefe CTDs durchgeführt und dabei ca. 90 km Ozean durchdrungen.
  • 174 Profile zur Mikrostruktur des Ozeans gemessen.

… und vieles, vieles mehr …