DriftStories

DriftStories der MOSAIC-Expedition 2019/2020 durch die zentrale Arktis

Mit meereisportal.de haben wir die MOSAiC-Expedition mit meereisbezogenen Informationen und Detail-Karten begleitet und über erste Ergebnisse berichtet. Im Rahmen von insgesamt zehn DriftStories wurden einmal im Monat Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des ICE Teams der Expedition vorgestellt und Hintergründe zu ihren Forschungsfeldern beleuchtet. Diese Beiträge sollen neben dem wöchentlichen MeereisTicker eine etwas ausführlichere Darstellung der meereisbezogenen Arbeiten vor Ort und eine Einordnung der Forschung in die gesamte MOSAiC-Expedition ermöglichen. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!

Ausgangspunkt einer Jahrhundertreise

Noch nie haben Forschende das Meereis der Arktis so umfassend untersuchen können, wie auf der internationalen MOSAiC-Expedition des Forschungseisbrechers Polarstern. Ein Jahr lang ist das Schiff mit dem Eis durch die zentrale Arktis getrieben; ein Jahr lang haben die Männer und Frauen das Eis mithilfe modernster Technik unter die Lupe genommen.

Welche Herausforderungen es dabei zu meistern galt und was sie herausgefunden haben im polaren Hotspot des Klimawandels, erzählen sie in den folgenden zehn DriftStories, die nun ebenfalls in gedruckter Form in dem Band „DriftStories aus der zentralen Arktis“ vorliegen.

Lesen Sie hier die online-Version der Einleitung des Bandes.
Eine komplette Fassung des Bandes kann darüber hinaus hier als PDF abgerufen oder als kostenlose Printversion bei info@reklim.de bestellt werden.

DriftStory – 10: Ein Wiedersehen am Ausgangstor der Arktis
Die AWI-Meereisphysiker Thomas Krumpen und Jakob Belter waren zwei der ersten Wissenschaftler, die im Spätherbst 2019 das Umfeld der MOSAiC-Eisscholle erkundet haben. Die Eisfläche stand damals noch am Anfang ihrer Reise durch die zentrale Arktis. Elf Monate später kehren die Forscher zur Scholle zurück, um diese nochmals zu vermessen – diesmal allerdings vom Flugzeug aus und vor der Küste Nordostgrönlands, dem anderen Ende der Transpolardrift.
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DriftStory 09 – Algen in der Arktis: Nichts scheint unmöglich
Für Algen hält das Leben im zentralen Arktischen Ozean zwei große Herausforderungen bereit: Zum einen verschwindet die Sonne für mehr als 100 Tage pro Jahr, zum anderen bremst die starke Schichtung der Wassermassen die Nährstoffzufuhr aus der Tiefe. Wie aber schafft es das pflanzliche Plankton dennoch, die lange Dunkelheit zu überleben und mit der Rückkehr der Sonne wieder durchzustarten? AWI-Biologin Dr. Clara Hoppe und ihr ECO-Team sind diesen Fragen auf der MO-SAiC-Expedition nachgegangen und haben einige erstaunliche Überlebensstrategien der grünen Winzlinge entschlüsselt.
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DriftStory 08:  Die vielen Gesichter der Kälte
Auf die Frage: „Wie kalt wird es in der Arktis?“ antworten Polarforschende durchaus unterschiedlich – je nachdem, ob sie eher die Atmosphäre, Schnee und Meereis oder aber den Ozean darunter untersuchen. Im Rahmen der MOSAiC-Expedition dokumentierten Wissenschaftler die Temperaturentwicklung in allen drei Sphären und analysierten, wie sich diese gegenseitig beeinflussen. Ein Ergebnis lautet: Selbst am kältesten Wintertag gab es Temperaturunterschiede von bis zu 60 Grad Celsius! Wie aber kommen diese zustande und was bedeuten sie für das Meereis, haben wir die AWI-Experten gefragt. Hier kommen ihre Antworten.
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DriftStory – 07: Das Omen des ersten Schneeballs
Mit der Sonne kommt im Frühjahr auch die Wärme zurück in die zentrale Arktis. Wie diese jedoch im Detail die Schneeschicht verändert und damit letztendlich auch auf das Meereis wirkt, ist bisher noch nicht richtig verstanden. Auf der MOSAiC-Expedition haben AWI-Meereisphysiker die Veränderungen der Schneedecke deshalb mit ganz besonderem Augenmerk und einem verblüffend einfachen Trick verfolgt.
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DriftStory – 06: Schnee, die unbekannte Größe
Die Wintertage, an denen es in der zentralen Arktis schneit, lassen sich an einer Hand abzählen. Dennoch entscheidet die Schneemenge auf dem arktischen Meereis ganz maßgeblich darüber, wie schnell das Eis wächst und wann es im Frühling schmilzt. Viel aber weiß man bislang nicht über die weiße Pracht. Für MOSAiC haben die AWI-Meereisphysiker daher ein einzigartiges Schnee-Forschungsprogramm zusammengestellt und umgesetzt. Dessen erste Zwischenergebnisse lassen aufhorchen.
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DriftStory – 05: Ein heißer Streifen Eis
Wie dick muss Meereis sein, damit ein Flugzeug darauf landen kann – und wie kittet man Risse in der Landebahn? Diese und andere Detailfragen stellten sich AWI-Meereisforscher Christian Haas und sein Team, als sie bei völliger Dunkelheit anfingen, eine Landebahn auf der MOSAiC-Eisscholle zu präparieren. Sie meisterten die Aufgabe – als erste deutsche Polarforscher überhaupt. Das Projekt zeigte ihnen aber auch, dass der Bau einer Rollbahn auf dem Eis eine ganz eigene Meereis-Wissenschaft ist.
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DriftStory – 04: Glitzernde Wolken unter dem Eis
In welchen Schritten das arktische Meereis wächst und dicker wird, wurde schon in Lehrbüchern erklärt als AWI-Meereisphysiker Christian Katlein noch die Uni besuchte. Während der MOSAiC-Expedition macht der 34-Jährige dennoch eine Neuentdeckung: Als er mit dem AWI-Tauchroboter unter der MOSAiC-Scholle auf Erkundungstour geht, fällt ihm ein Phänomen auf, welches Polarforscher bislang nur aus der Antarktis kannten.
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DriftStory – 03: Beben und Barrikaden
Die Dicke des arktischen Meereises hängt nicht allein davon ab, wie viel Meerwasser im Winter zu Eis gefriert. Immer entscheidender wird, wie häufig das Eis bebt und bricht, sich Schollen übereinander schieben und zu großen Barrikaden auftürmen. Warum das passiert und wieso wir mehr über die Hintergründe wissen müssen, erläutern die AWI-Umweltphysikerin Luisa von Albedyll und der Meereisphysiker Stefan Hendricks im Interview.
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DriftStory – 02: Für einen schärferen Blick aus dem All
Satellitenbeobachtungen sind der einzige Weg, das arktische Meereis großflächig im Blick zu behalten. Noch aber haben die Messungen aus dem All Schwächen. Einzigartige Kontrollmessungen im Rahmen der MOSAiC-Expedition werden jetzt helfen, diese zu überwinden.
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DriftStory – 01: Ermittlungen auf viel zu dünnem Eis
Wie AWI-Meereisphysiker Thomas Krumpen das Schicksal der MOSAiC-Eisschollen bis zu ihrem Ursprung zurückverfolgt.
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