1.5.7 Wale in der Antarktis

Wale der Antarktis können nach ihren Lebensräumen eingeteilt werden: dem Packeis, dem Festeis und dem offenen Ozean. Im Folgenden werden nur die Walarten näher beschrieben, die stark mit dem Fest- und Packeis als Lebensraum verbunden sind. Der Südliche Zwergwal (Balaenoptera bonaerensis), der Südliche Entenwal (Hyperoodon planifrons) und der Schwertwal (Orca orcinus ) kommen ganzjährig in der antarktischen Meereiszone vor, während der Blauwal (Balaenoptera musculus intermedia), Pottwal (Physeter macrocephalus) und Südliche Schwarzwal (Berardius arnuxii) im Bereich der Eiskante leben. Die erwähnten Walarten werden unterschiedlichen Familien zugeordnet, die im Folgenden in Klammern genannt werden: Der Südliche Zwergwal (Furchenwal, Balaenopteridae) und der (Antarktische) Blauwal (Furchenwal, Balaenopteridae) sind Arten der Unterordnung der Bartenwale (Mysticeti), während der Pottwal (Pottwal, Physeteridae), Schwertwal (Delphin, Delphinidae), Südliche Schwarzwal (Schnabelwal, Ziphiidae) und Südliche Entenwal (Schnabelwal, Ziphiidae) zur Unterordnung der Zahnwale (Odontoceti) gehören. Neben diesen Arten gibt es weitere, die sich vorwiegend in subantarktischen Gewässern aufhalten und hier nicht näher beschrieben werden.

Dazu zählen der Buckelwal (Megaptera novaeangliae) und der Finnwal (Balaenoptera physalus), die in allen Ozeanen verbreitet sind und im Winter in subtropische, gemäßigt-warme Gewässer zur Paarung sowie der Geburt ihrer Jungen wandern. Im Sommer wandern sie zur Nahrungsaufnahme in die kälteren Gewässer der Arktis bzw. Antarktis, werden aber für gewöhnlich nicht in der Nähe des Eises gesichtet. Darüber hinaus werden hier auch nicht näher vorgestellt: Stundenglasdelfin (Lagenorhynchus cruciger), Seiwal (Balaenoptera borealis), Südkaper (Eubalaena australis), Langflossen- oder Gewöhnlicher Grindwal (Globicephala melas). Sie leben vorwiegend im offenen Ozean, kommen im gesamten Südozean vor und sind nur selten in der Nähe des Packeises zu finden (Bester et al., 2017). Mehr Informationen zu vielen Walen finden sich hier auf den Seiten der Internationalen Walfangkommission.

Südlicher Zwergwal (Balaenoptera bonaerensis)

Der Südliche Zwergwal (Balaenoptera bonaerensis) ist die einzige Bartenwalart im Südozean, die beständig in eisbedeckten Gebieten vorkommt, von der Eisrandzone bis hin zu stark eisbedeckten Regionen. Einige der Tiere überwintern in der Antarktis während andere in wärmere Gebiete wandern. Es ist wenig über die Fortpflanzung der Tiere bekannt. Die Geburt der Jungtiere findet vorwiegend zwischen Juli und August in wärmeren Gewässern statt, die Paarung zwischen August und November.

Für einen Bartenwal sind Südliche Zwergwale mit einer Länge von circa 9 m sehr klein. Sie können bis zu 10 Tonnen wiegen und bis zu 40 Jahre alt werden. Südliche Zwergwale machen kurze und flache Tauchgänge, bei denen sie nach Krill jagen, der meist nahe der Wasseroberfläche zu finden ist. Oft kommen die Zwergwale als Einzelgänger oder in kleinen Gruppen von zwei bis drei Walen vor. In höheren Breiten werden gelegentlich auch größere Ansammlungen von mehr als 400 Tieren beobachtet. Die Größe der Population lässt sich schwer abschätzen, da in den letzten 40 Jahren drei verschiedene Untersuchungen sehr unterschiedliche Anzahlen ergeben haben. Die Zahlen schwanken zwischen circa 270.000 und 777.000 Tieren (Bester et al., 2017). Die aktuellsten Berechnungen gehen von zirka 500.000 Tieren aus (Internationale Walfang Kommission 2013).

Antarktischer Blauwal (Balaenoptera musculus intermedia)

Während der Ära des Walfangs war der Blauwal (Balaenoptera musculus) eine der am stärksten bejagten Walarten. Vor allem seit Einführung der Harpunenkanone im vergangenen Jahrhundert schrumpfte sein Bestand von rund 239.000 Tiere auf etwa 1 Prozent der ursprünglichen Größe. Damit war die Art fast ausgerottet. Die Jagd auf die Art wurde 1966 von der internationalen Gemeinschaft verboten. Seit dem Verbot des kommerziellen Walfangs durch das Moratorium der Internationalen Walfangkommission wurde der Blauwal vollständig geschützt und seither hat sich der Bestand in den höheren Breiten der Antarktis etwas erholen können. Im Jahr 1998 wurde diese auf 2280 Tiere geschätzt (Branch, 2007).
Der Blauwal ist das größte Tier, das unsere Erde bewohnt. Blauwal-Kühe erreichen eine Länge von rund 26 Metern, Bullen von etwa 24 Metern. Das Gewicht von ausgewachsenen Walen liegt zwi-schen 50 und 150 Tonnen. Der größte weibliche Blauwal, der jemals gewogen wurde, erreichte ein Gewicht von 190 Tonnen. Die Lebenserwartung liegt zwischen 65 und 90 Jahren, vermutlich werden die Tiere sogar noch älter.
Die (Antarktischen) Blauwale sind rings um die Antarktis verbreitet und leben im Gebiet südlich des 60. Breitengrades südlicher Breite. Sie kommen während des Sommers besonders häufig an der Eiskante. In höheren Breiten können sie fast um den halben antarktischen Kontinent wandern. Die meisten Blauwale wandern im Winter in ihre nördlicheren Paarungsgebiete, während einige Tiere in der Antarktis überwintern. Die Jungtiere werden zwischen März und frühem Juli in wärmeren nördlicher gelegenen Gewässern geboren. Die (Antarktischen) Blauwale sind meist Einzelgänger oder kommen in Kleingruppen von zwei bis fünf Walen vor. Allerdings wurden auch schon größere Ansammlungen von bis zu 50 Tieren in höheren Breiten beobachtet. Wie die Südlichen Zwergwale machen die Blauwale nur flache und kurze Tauchgänge, um ihre Beute nahe der Meeresoberfläche zu jagen – insbesondere Krill, aber auch Ruderfuß- und Flohkrebse. Allerdings tauchen die Wale gelegentlich auch bis zu 140 Meter tief, wobei sie bis zu 15 Minuten unter Wasser bleiben (Bester et al., 2017).

Südlicher Schwarzwal (Berardius arnuxii)

Anders als der Blauwal wurde der Südliche Schwarzwal (Berardius arnuxii) nie bejagt. Daher ist über die Lebensweise dieser Walart kaum etwas bekannt. So fehlt es an Daten zum Körpergewicht, zum Reproduktions- und Lebenszyklus, zur Lebenserwartung und zur Größe der Gesamtpopulation. Man vermutet aber, dass Weibchen etwas größer als Männchen werden. Der bislang größte bekannte Südliche Schwarzwal hatte eine Länge von rund 10 Metern. Sie haben eine gerundete Stirn und eine lange Schnauze. Der Unterkiefer überragt den Oberkiefer und die zwei größeren der vier Zähne sind auch bei geschlossenem Maul sichtbar. Der Südliche Schwarzwal kommt rund um die Antarktis vor, vom Kontinent bzw. der Eiskante bis zu circa 34° südlicher Breite. Der Südliche Schwarzwal schwimmt aber auch weit nach Norden und wurde schon bei etwa 24. Grad südlicher Breite gesehen. Im Sommer der Südhemisphäre halten sich die Wale in antarktischen Gewässern auf und kommen im August öfter im Packeisgebiet vor.

Unklar ist bis heute, wo die Schwarzwale ihre Jungen zur Welt bringen und wo sie überwintern.

In eisfreien Bereichen im Packeis machen südliche Schwarzwale Tauchgänge von 35 bis 65 Minuten. Nahe Australien kommen sie als Einzelgänger oder in kleinen Gruppen zwischen fünf und knapp 20 Tieren vor. In der Antarktis wurden größere Gruppen von bis zu 80 Walen beobachtet (Bester et al., 2017).

Südlicher Entenwal (Hyperoodon planifrons)

Auch der Südliche Entenwal (Hyperoodon planifrons) wurde nie bejagt. Informationen über diese Art sind sehr begrenzt. Unbekannt sind die Lebenserwartung, der Reproduktionszyklus oder auch das Gewicht. Es wird davon ausgegangen, dass die Tiere ein Gewicht von rund 3,4 Tonnen haben müssten. Die Walkühe werden etwa 7,5 Meter lang, während die Bullen mit 7 Metern etwas kleiner sind.

Der Südliche Entenwal hält sich insbesondere von Oktober bis März rund um die Antarktis auf. Sein Vorkommen wird auf rund 600.000 Tiere geschätzt. Die Wale kommen an der Eiskante vor, dringen aber auch bis zum 30. Südlichen Breitengrad in wärmere Gewässer vor. Gelegentlich schwimmen sie sogar noch weiter nördlich. Die höchsten Dichten an Entenwalen findet man in einem moderaten Abstand von rund 100 Kilometern zur Eiskante. Im Spätsommer der Südhemisphäre (Februar bis März) wandern die Tiere nach Norden. Im Südfrühling kommen sie wieder zurück in den Süden. Die genauen Aufenthaltsorte im Winter (April bis September) sind nicht bekannt. Die bisher südlichste Sichtung war bei 73°S im Rossmeer. Sie ernähren sich hauptsächlich von ozeanischen Tintenfischen.

Die Südlichen Entenwale leben als Einzelgänger oder in kleinen Gruppen von zwei bis zehn Tieren. Beobachtet wurden aber auch schon Walschulen von 25 Walen. Untersuchungen der Mageninhalte von Entenwalen haben ergeben, dass sie sich vorwiegend von Tintenfischen und Schwarzen Seehechten ernähren (Bester et al, 2017).

Pottwal (Physeter macrocephalus)

Der Pottwal (Physeter macrocephalus) ist der weltweit größte Zahnwal. Die Art wurde seit dem 18. Jahrhundert bis 1979 intensiv bejagt. Man schätzt, dass zur Gesamtpopulation vor dieser Zeit mehr als eine Million Tiere zählten. Bis zum Verbot des Walfangs 1986 schrumpfte diese auf rund 360.000 Tiere. Männliche Pottwale erreichen eine Länge von bis zu 20 Metern, während die Kühe maximal 12 Meter lang werden. Das Gewicht der Wale bewegt sich zwischen elf und 33 Tonnen. Die Lebenserwartung liegt bei circa 60 bis 70 Jahren.

In der Südhemisphäre kommen Pottwale sowohl in tropischen Gewässern als auch an der Eiskante vor. Hierbei sind fast ausschließlich die ausgewachsene männlichen Wale an der Eiskante zu beobachten. Die Bullen wandern im Sommer der Südhemisphäre von den tropischen oder gemäßigten Regionen in die kalten Gewässer. Im Winter wandern sie wieder zurück in niedrigere Breiten und können beispielsweise vor der Küste von Südafrika gesichtet werden. Die Wanderungen dienen hauptsächlich der Nahrungssuche und die Tiere folgen dem Nahrungsangebot. Die Weibchen und die heranwachsenden Wale hingegen schwimmen selten weiter nach Süden als bis zu 40. Grad südlicher Breite, da sie Wassertemperaturen um die 15 Grad Celsius bevorzugen. Die Kühe gebären die Jungtiere zwischen Januar und April.

Die Pottwale machen tiefe Tauchgänge und erreichen im Durchschnitt Tiefen von 600 Metern. Die Tauchgänge dauern ungefähr 45 Minuten. Der längste je dokumentierte Tauchgang liegt bei 2 Stunden und 18 Minuten. Die größte dokumentierte Tiefe liegt bei 2.035 Metern. Pottwale jagen Riesenkalmare und große Humboldt-Kalmare, Tintenfische sowie benthische und pelagische Fische. Die großen Kalmare werden vor allem von den männlichen Pottwalen gejagt. Dazu zählt auch der Koloss-Kalmar, der in den antarktischen Gewässern lebt. Zum Jagen betreiben Pottwale Echolotortung und geben dazu regelmäßige Klicklaute von sich, die sehr laut sind - z. T. mit einem Quellenpegel von mehr als 235 dB, die damit die lautesten Töne im Tierreich darstellen. Weibliche Pottwale kommen meist in Gruppen von zehn bis fünfzehn ausgewachsenen Tieren und ihrem Nachwuchs vor. Männchen leben oft als Einzelgänger, zeitweise aber auch zusammen mit Weibchen und Jungtieren in gemischten Gruppen von 15 bis 50 Tieren. Darüber hinaus gibt es Gruppen mit trächtigen Weibchen und sogenannte Junggesellengruppen (Bester et al, 2017).

Schwertwal (Orcinus orca)

Der Schwertwal (Orcinus orca) oder Orca ist weltweit verbreitet und ist besonders zahlreich in der Antarktis anzutreffen. Laut einer Bestandsschätzung waren es 25.000 Tiere südlich von 60° S, wobei die Zahl als unsicher betrachtet werden, weil für viele Populationen verlässlichen Zählungen fehlen. (Branch und Butterworth, 2001). Ausgewachsene Tiere erreichen eine Länge von neun Metern. Die Walkühe sind kleiner als die Walbullen und werden maximal acht Meter lang. Bullen haben eine geringere Lebenserwartung von etwa 50 bis 60 Jahren als Schwertwalkühe, die 80 bis 90 Jahre alt werden. Das Gewicht der Schwertwale wird zwischen drei und acht Tonnen geschätzt. Männliche Tiere haben eine markante, aufrechte Rückenfinne, die eine Größe bis zu 1.8 m erreichen kann.

Auf der südlichen Hemisphäre kommen Schwertwale von den Tropen bis zum Packeis der Antarktis vor. In antarktischen Gewässern sind bisher fünf verschiedenen Öko-Typen, die sich sowohl genetisch, als auch durch ihre Körpergröße, ihr Aussehen (Größe und Form des typischen Farbmusters) sowie bei ihren bevorzugten Beuteorganismen unterscheiden.

Der Typ A bevorzugt offenes Wasser, es ist der größte Vertreter der Ökotypen (8-10 m) kommt häufig im Bereich der Antarktischen Halbinsel vor. Er hat sich bei der Beutejagd auf Zwergwale spe-zialisiert und folgt vermutlich deren Wanderrouten in und aus der Antarktis. Der Typ B1, auch Pack-eis-Orcas genannt, kommen im losen Packeis vor und haben sich auf Robben spezialisiert. Der B2-Typ, die Gerlache-Orcas (benannt nach ihrem häufigen Vorkommen in der Gerlache Straße), sind etwas kleiner als der B1 Typ und machen auch Jagd auf Pinguine. Der kleinste Vertreter ist der Typ C (6 m), sie kommen vorwiegend in eisbedeckten Gebieten der Ostantarktis vor und ernähren sich vermutlich nur von Fisch. Sie wurden allerding auch schon im Weddelmeer beobachtet (Schall und van Opzeeland, 2017). Darüber hinaus gibt in subantarktischen Gewässern noch den Typ D. Mehr Informationen können hier gefunden werden.

Das Wanderverhalten ist noch nicht gut untersucht, es wird aber davon ausgegangen, dass Orcas im Südwinter in wärmere Gewässer wandern und im Südsommer in die kälteren südlichen Gebiete zurückkehren. Ihre Wanderung Richtung Süden beginnt im September oder Oktober und dauert bis Januar. Zwischen Februar und Ende April treten die Wale die Rückreise nach Norden an. Allerdings wurden durchaus auch im Südwinter in der Antarktis Schwertwale beobachtet. Es gibt Hinweise darauf, dass es sich dabei um eine Unterart der Schwertwale handelt, die keine Nord-Süd-Wanderungen unternimmt. Es kann aber auch passieren, dass der Wind das Eis zusammentreibt oder dass schnell gewachsenes Eis die Schwertwale in kleinen Becken offenen Wassers einschließt, sodass diese für einige Zeit vor Ort festsitzen. Schwertwalkühle gebären Kälber während des ganzen Jahres, vermehrt jedoch im Herbst oder Frühling. Offenbar gibt es hier Unterschiede zwischen Standorten.

Südlich des 60. Breitengrades leben die Schwertwale in Schulen von durchschnittlich 12 Tieren. Doch wurden auch schon Schulen mit 25 oder gar 200 Tieren beobachtet. Eine Schule besteht aus ausgewachsenen Walbullen und -kühen mit ihren Nachkommen. Einzelgänger gibt es eher selten (Bester et al, 2017).
 
Schwertwale tauchen für gewöhnlich in flacheren Gewässern in den oberen 20 Metern der Wassersäule. Gelegentlich können sie auch Tiefen von rund 150 oder gar 300 Metern erreichen. Ein Tauchgang kann bis zu 30 Minuten dauern. Ihre Beute ist sehr vielfältig. Sie jagen nach verschiedenen Arten von anderen Walen, Robben und Seekühen, aber auch nach Fischen, Vögeln und Schildkröten. Schwertwale jagen kleinere Tiere allein. Um größere Beute zu fangen, kooperieren sie oftmals auch mit anderen Walen. Schwertwale profitieren auch von den Fischereiaktivitäten der Menschen – etwa vom Beifang, der wieder über Bord geworfen wird. Auch fressen sie Fische, die mit hakenbesetzten Langleinen gefangen werden, unter Wasser von den Haken ab (Bester et al, 2017).

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Bester M. N., H. Bornemann & T. McIntyre (2017): Antarctic marine mammals and sea ice. In: D. N. Thomas (ed.), Sea Ice, 3rd edition, Wiley-Blackwell, Chichester (UK) Hoboken (NJ), pp. 534-555
Branch, T.A. & D. S. Butterworth (2001): Estimates of abundance south of 60°S for cetacean species sighted frequently on the 1978/79 to 1997/98 IWC/IDCR-SOWER sighting surveys. Journal of Cetacean Research and Management 3(3), pp. 251-270
Branch T.A. (2007): Abundance of Antarctic blue whales south of 60°S from three complete circumpolar sets of surveys. Journal of Cetacean Research and Management 9(3), pp. 253–262.
International Whaling Commission (2013): Reports of the subcommittee on in-depth assessments.
J. Cetacean Res. Manag. 14, pp. 195–213.
Mizroch, S. A., D. W. Rice & J. M. Breiwick (1984): The Blue Whale, Balaenoptera musculus. Marine Fisheries Reviews. 46.
Schall E. & I. Van Opzeeland (2017): Calls produced by Ecotype C killer whales (Orcinus orca) off the Eckstroem Iceshelf, Antarctica. Aquat. Mamm. 43, p. 117. (doi:10.1578/AM.43.2.2017.117)