20. Dezember 2013
Jahresrückblick


Unsere Internetplattform meereisportal.de ist nun seit Mitte April 2013 online und hat seither viele Erweiterungen erfahren. Aktuell präsentiert sie neben den umfangreichen Informationsseiten rund um das Thema Meereis auch tagesaktuelle Karten der Meereisbedeckung und Einblicke in unsere Expeditionen.

Highlights in diesem Jahr waren sicherlich die Berichte und Fotos von der ersten antarktischen Winterexpedition der Polarstern seit 2006 unter der Fahrtleitung von Prof. Dr. Peter Lemke. Im Mittelpunkt des interdisziplinären Forschungsprogramms standen die physikalischen und biogeochemischen Eigenschaften und Prozesse des antarktischen Meereiseis während der langen Polarnacht. Zusammen mit dem folgenden Fahrtabschnitt wurde so in regelmäßigen Beiträgen vom 8. Juni bis 16. Oktober 2013 über die vielfältigen Forschungsarbeiten berichtet, die sich hervorragend ergänzten. Während des zweiten, ebenfalls interdisziplinären Fahrtabschnitts stand die Untersuchung von Krill, in der Übergangsphase vom antarktischen Winter zum Frühjahr im Vordergrund.

Im Oktober wurden die CryoSat-2-Meereisdicke-Karten auf meereisportal.de frei zugänglich veröffentlicht. Diese Satellitenmessungen ermöglichen es erstmalig, nicht nur die Ausdehnung des Meereises sondern auch dessen Dicke flächendeckend zu erfassen. Dieser Datensatz wird die Grundlage vieler aktueller und zukünftiger Projekte rund um arktisches Meereis bilden.

Im nächsten Jahr wird der Bereich der Meereisinformation um den wichtigen Aspekt der „Biologie des Meereises“ ergänzt. Darüber hinaus werden alle Informationen und Messdaten der automatischen Messsysteme („Bojen“) des AWIs auf meereisportal.de dargestellt und zum Herunterladen zur Verfügung stehen. Es ist ebenfalls geplant, den Bereich des Datenportals noch nutzerfreundlicher zu gestalten. Weiterhin wird das Angebot, wie auch in diesem Jahr, wieder durch aktuelle Einschätzungen der Meereissituation in Arktis und Antarktis ergänzt. Berichte von kommenden Expeditionen werden schon in den nächsten Wochen folgen, wenn wir vom aktuellen Fahrtabschnitt von Polarstern berichten werden.

Wir wünschen allen Besuchern und Nutzern von meereisportal.de erholsame Feiertage und einen guten Start für 2014 und freuen uns darauf, Sie auch im Neuen Jahr mit spannenden Informationen rund um das Thema Meereis auf unserer Webseite versorgen und begrüßen zu dürfen.

Ihr meereisportal.de -Team

15. Oktober 2013
So viel Meereis in der Antarktis wie seit 30 Jahren nicht mehr

Angesichts der globalen Erwärmung erscheint es paradox, dass die Meereisbedeckung des südlichen Ozeans im vergangenen Monat eine größere Fläche bedeckt hat als in den letzten Jahrzehnten. Lediglich Mitte der 70er Jahre wurde eine ähnliche Ausdehnung beobachtet. Im Mittel waren im September 2013 19,48 Millionen Quadratkilometer (Mio km2) mit Meereis bedeckt.
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11. Oktober 2013
DLR und AWI testen satellitengestützte Verfahren zur Verbesserung der Schiffsnavigation in eisbedeckten Gewässern

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) arbeitet an einem satellitengestützten Verfahren, das die Navigation von Schiffen in eisbedeckten Gewässern erheblich erleichern soll. Die dafür notwendigen hochauflösenden Bilder liefern die Satelliten TerraSAR-X und TanDEM-X. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des des Alfred-Wegener-Instituts Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) in Bremerhaven sind derzeit mit dem Eisbrecher Polarstern in der Antarktis unterwegs, um die Anwendbarkeit des Verfahrens erstmals zu testen.
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Oktober 2013
Das aktuelle Wissen zum Thema Meereis

Am Freitag, den 27. September 2013, wurde in Stockholm der erste Teil des 5. Weltklimaberichtes veröffentlicht, zu dem AWI-Experten mit vielen wissenschaftlichen Veröffentlichungen beigetragen haben. Eines der Themengebiete war die Entwicklung des Meereises. Den aktuellen Wissensstand dazu hat das AWI nun noch einmal zusammenfasst und für jedermann verständlich aufbereitet, dies können Sie hier als PDF herunterladen.

September 2013
Dr. Stefan Hendricks, Meereisphysiker am Alfred-Wegener-Institut in Bremerhaven

CryoSat-2: Erste öffentliche Daten der Dicke von Arktischem Meereis von CryoSat-2

„Bereits seit Jahrzehnten können Wissenschaftler täglich die Ausdehnung von Meereis in Arktis und Antarktis mit Satellitenmessungen beobachten. Aber mit Satelliten auch die Dicke von Meereis in der gesamten Arktis zu messen war bisher nur begrenzt möglich. Dazu ist es erforderlich mit einem Abstandsmesser die Höhe einzelner Eisschollen zu bestimmen, mit der Wissenschaftler auf die Eisdicke schließen können. Aktuell ist dies nur mit dem europäischen Satelliten CryoSat-2 möglich. Der Radarhöhenmesser von CryoSat-2 kann ein detaillierteres Abbild der Arktis liefern als vorherige Radar-Satelliten und deckt zu dem einen vergleichsweise großen Teil der Arktis ab. Noch vor dem Start von CryoSat-2 war das Alfred-Wegener-Institut daran beteiligt die Genauigkeit der Eisdickenmessungen von CryoSat-2 zu bestimmen. Diese Expertise haben wir nun genutzt frei verfügbare CryoSat-2 Meereisdickeninformationen in der Arktis zu berechnen. Die Umrechnung des Freibords, der Höhe der Eisschollen, in Eisdicke ist jedoch nicht immer einfach. Daher weisen wir auch ausdrücklich auf die Unsicherheiten in den Ergebnissen hin, welche wir kontinuierlich verbessern wollen. Aber auch wenn wir noch weiter an der Auswertung von CryoSat-2 Daten forschen, ist das AWI CryoSat-2 Meereisdickenprodukt ein wichtiger Meilenstein für das Verständnis der aktuellen Entwicklungen in der Arktis.“
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19. September 2013
Aktuelle Meereis-Entwicklung in der Arktis: Packeisgrenze weicht weit zurück, Fläche aber größer als im Jahr 2012

Das jährliche Minimum der Meereisfläche im arktischen Ozean im September beträgt in diesem Jahr im Mittel etwa 5,1 Millionen Quadratkilometer und liegt damit rund 50 Prozent über dem bisherigen Negativrekord von 3,4 Millionen Quadratkilometer aus dem Jahr 2012. „Dieser Wert bedeutet allerdings keine Trendwende“, lautet die gemeinsame Einschätzung der Meereisphysiker Marcel Nicolaus vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) und Lars Kaleschke von der Universität Hamburg, KlimaCampus.
Zur Pressemitteilung des Alfred-Wegener-Instituts Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung: Aktuelle Meereis-Entwicklung in der Arktis

Die Grafik zeigt die arktische Meereiskonzentration, gemittelt aus den Tageswerten der ersten Septemberhälfte des Jahres 2013 (1.-17. September 2013). Die rote Linie markiert die Fläche des Meereisminimums aus dem zurückliegenden Jahr 2012. Damals schrumpfte die Meereisdecke der Arktis auf einen Negativrekordwert von 3,4 Millionen Quadratmeter.
Karte: Alfred-Wegener-Institut/Universität Bremen

6. Juni 2013
Polarstern-Expeditionsteilnehmer starten Richtung winterliche Antarktis – Meereis und Lebewesen des Südpolarmeers im Fokus

Heute startet eine Gruppe Forschender des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, mit einem Flugzeug Richtung Südafrika. Die Reise in den Süden ist jedoch kein Sommerurlaub, sondern der Auftakt für eine besondere Fahrt: Am Samstag, den 8. Juni 2013, soll das Forschungsschiff Polarstern zu einer Expedition in den antarktischen Winter aufbrechen. 49 Forschende von Instituten aus zwölf Ländern werden gemeinsam mit 44 Besatzungsmitgliedern gut zwei Monate im Südpolarmeer unterwegs sein. Sie erforschen das Meereis, die Atmosphäre und den Ozean, bis die Expedition am 12. August in Punta Arenas, Chile, endet.
Zur Pressemitteilung des Alfred-Wegener-Instituts Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung: Polarstern-Expeditionsteilnehmer starten Richtung winterliche Antarktis

Juni 2013
Prof. Dr. Peter Lemke, Leiter des Fachbereichs Klimawissenschaften am Alfred-Wegener-Institut in Bremerhaven und Expeditionsleiter

Am Samstag, den 8. Juni 2013, soll das Forschungsschiff Polarstern zu einer Expedition in den antarktischen Winter aufbrechen. 49 Forschende von Instituten aus zwölf Ländern werden gemeinsam mit 44 Besatzungsmitgliedern gut zwei Monate im Südpolarmeer unterwegs sein. Sie erforschen das Meereis, die Atmosphäre und den Ozean, bis die Expedition am 12. August in Punta Arenas, Chile, endet.
Der Forschungseisbrecher Polarstern ist weltweit eines der wenigen Schiffe, die den antarktischen Ozean im Winter befahren können. Das Weddellmeer als Zielgebiet der Expedition ist um diese Jahreszeit von Meereis bedeckt, Temperaturen um minus 30 Grad Celsius und die Polarnacht mit nur wenigen Stunden Dämmerlicht erwarten die Expeditionsteilnehmer. Diese besonderen Verhältnisse bedingen, dass viele physikalische, chemische und biologische Prozesse im antarktischen Winter unzureichend erforscht sind. Die Antarktis nimmt im System Erde eine Schlüsselrolle ein: Hier wird das so genannte Tiefenwasser gebildet, das die globalen Meeresströmungen antreibt.
Um grundlegende Daten in der winterlichen Antarktis zu gewinnen, hat Fahrtleiter Prof. Dr. Peter Lemke vom Alfred-Wegener-Institut ein internationales Team zusammengestellt und nimmt modernstes Forschungsgerät mit auf die Expedition. Sie wollen beispielsweise auf dem Greenwich-Meridian bis zur Küste der Antarktis der grundlegenden Frage nachgehen: Aus welchen Gründen nimmt die Ausbreitung des antarktischen Meereises leicht zu, während die Meereisbedeckung in der Arktis stetig zurückgeht?
Die zweite Expeditionshälfte führt dann in den beginnenden Frühling: Die geplante Route führt die Polarstern von der Küste der Antarktis weiter nach Nordwesten aus der Polarnacht in die aufgehende Sonne. Welche Mechanismen das Ökosystem des Südpolarmeeres nach dem langen, kalten und dunklen Winter wieder zum Leben erwachen lassen, ist die zweite Kernfrage des Forschungsprogramms.

Mai 2013
Dr. Marcel Nicolaus, Meereisphysiker am Alfred-Wegener-Institut in Bremerhaven

Jetzt auch tagesaktuelle Daten von autonomen Meereisbojen in meereisportal.de


„Aktuelle Meereisbeobachtungen sind inzwischen nicht nur während unserer Expeditionen in die Polarregionen und durch Satelliten möglich, sondern auch durch automatische Beobachtungssysteme vor Ort. Diese automatischen Beobachtungssysteme, sogenannte Meereisbojen, werden im Rahmen unterschiedlichster internationaler Projekte auf dem Meereis montiert und übermitteln ihre Messdaten dann in Echtzeit, also live, via Satellit direkt zu uns ins Institut. So erhalten wir Messdaten aus den entlegensten Teilen der Arktis und Antarktis, insbesondere auch dann, wenn keine Personen vor Ort sein können.
Diese automatischen Observatorien, die oftmals auch aus mehreren unterschiedlichen Bojen bestehen, sind besonders wertvoll, da sie die jahreszeitliche Entwicklung des Meereises und seiner Schneeauflage, sowie die Meereisdrift erfassen. So können wir die wesentlichen Prozesse des Meereises im Laufe eines Jahres gleichzeitig und an unterschiedlichsten Stellen in der Arktis und Antarktis beobachten. Entsprechend sind diese Zeitserien wichtige Bestandteile bei der Validierung von Satellitendaten und Modellen. Auch helfen sie unser Verständnis über die jahreszeitlichen Veränderungen von Meereis zu verbessern.“

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16. April 2013
Neues Meereisportal liefert tagesaktuelle Eiskarten von der Arktis und Antarktis

Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung stellen heute auf dem 3. REKLIM-Wissenschaftsworkshop in Bad Honnef die neue Internetplattform www.meereisportal.de vor, die sie gemeinsam mit Kollegen von der Universität Bremen entwickelt haben. Die Internetseite bietet als deutschsprachige Webplattform neben jeder Menge Hintergrundinformationen zum Thema Meereis tagesaktuelle Meereiskarten von Arktis und Antarktis. Zudem eröffnet sie Nutzern die Möglichkeit, die unterschiedlichen Basisdaten für die eigene Weiterverarbeitung herunterzuladen. In naher Zukunft wollen die Initiatoren in diesem Portal auch die weltweit ersten Karten zur Meereisdicke als Datenprodukte des ESA-Satelliten CryoSat-2 veröffentlichen.
Zur Pressemitteilung des Alfred-Wegener-Instituts Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung: Neues Meereisportal liefert tagesaktuelle Eiskarten von der Arktis und Antarktis

März 2013
Prof. Dr. Peter Lemke, Leiter des Fachbereichs Klimawissenschaften am Alfred-Wegener-Institut in Bremerhaven

„Der fortschreitende Klimawandel unserer Erde macht sich derzeit besonders drastisch in den Polargebieten bemerkbar. Die nördlichen Polarregionen verzeichnen in den letzten 50 Jahren nahezu eine Verdoppelung der Erwärmung gegenüber dem globalen Mittel. Der zunehmende Rückgang der sommerlichen Meereisausdehnung und auch der mittleren Meereisdicke in der Arktis, sowie das verstärkte Abschmelzen von Grönland sind nur einige Anzeiger für diesen Wandel, mit Folgen für Ozean, Permafrostgebiete, Ökosysteme und letztendlich auch den Menschen.

Mit meereisportal.de wird eine neue Möglichkeit geschaffen, tagesaktuelle Daten und Hintergrundinformationen zur Meereissituation in Arktis und Antarktis zu erhalten. Die Kombination aus Information, aufbereiteten Kartenprodukten sowie der Zugriff auf Rohdaten sowohl für die Öffentlichkeit als auch für die Wissenschaft stellt hier eine erweiterte Möglichkeit dar, den Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit zu stärken und so Wissen in alle Bereiche der Gesellschaft hineinzutragen.“

28. Februar 2013
Neuer Satellit zeigt genaues Ausmaß des Meereis-Rückganges in der Arktis

Aktuelle Messungen des ESA-Eisdicken-Satelliten CryoSat-2 haben ergeben, dass die Gesamtmasse des arktischen Meereises im vergangenen Herbst 36 Prozent kleiner war als zur gleichen Zeit in den Jahren 2003 bis 2008. Zu diesem Ergebnis kommt ein internationales Forscherteam, nachdem es CryoSat-2-Daten der zurückliegenden zwei Jahre verglichen hat mit Messungen eines ehemaligen NASA-Satelliten sowie mit den Ergebnissen der Meereis-Untersuchungen des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung. Die Studie ist in der Online-Ausgabe des Fachmagazins Geophysical Research Letters erschienen und zeigt zum ersten Mal, wie genau Wissenschaftler die Entwicklung des arktischen Meereises mit CryoSat-2 beobachten können.
Zur Pressemitteilung des Alfred-Wegener-Instituts Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung: Neuer Satellit zeigt genaues Ausmaß des Meereis-Rückganges

14. Februar 2013
Studie in Fachzeitschrift Science: Überraschend schnelle Veränderungen des arktischen Ökosystems bis in die Tiefsee während des Eisminimums im Sommer 2012

Riesige Mengen von Algen wachsen an der Unterseite des Meereises in der Zentralarktis: Die Eisalge Melosira arctica war im Jahr 2012 für fast die Hälfte der Primärproduktion in diesem Gebiet verantwortlich. Wenn das Eis abschmilzt wie während des Eisminimums 2012 sinken diese Algen innerhalb kurzer Zeit bis auf den Meeresgrund in mehreren Tausend Metern Tiefe. Tierische Tiefseebewohner wie Seegurken und Haarsterne fressen die Algen. Bakterien setzen um, was übrig bleibt und zehren dabei den Sauerstoff im Meeresboden auf. Diese kurzfristige Reaktion des Tiefseeökosystems auf Änderungen an der Wasseroberfläche hat ein multidisziplinäres Forscherteam jetzt in der Fachzeitschrift Science veröffentlicht.
Zur Pressemitteilung des Alfred-Wegener-Instituts Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung: Überraschend schnelle Veränderungen des arktischen Ökosystems

15. Januar 2013
Schmelzwassertümpel lassen die arktische Meereisdecke schneller schmelzen

Die arktische Meereisdecke ist im zurückliegenden Jahrzehnt nicht nur geschrumpft, sondern auch deutlich jünger und dünner geworden. Wo früher meter-dickes, mehrjähriges Eis trieb, finden Forscher heute vor allem dünne, einjährige Schollen, die in den Sommermonaten großflächig mit Schmelzwassertümpel bedeckt sind. Meereisphysiker des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) haben nun erstmals die Lichtdurchlässigkeit des arktischen Meereises großflächig vermessen und dabei diese Veränderung in Zahlen fassen können. Ihr Ergebnis: Überall dort, wo sich Schmelzwasser auf dem Eis ansammelt, dringt viel mehr Sonnenlicht und somit Energie in das Eis ein als an wasserfreien Stellen. Die Folge: Das Eis schmilzt schneller und der Lebensraum im und unter dem Eis erhält mehr Licht. Diese neuen Erkenntnisse haben die Forscher im Fachmagazin Geophysical Research Letters veröffentlicht.
Zur Pressemitteilung des Alfred-Wegener-Instituts Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung: Schmeltwassertümpel lassen die arktische Meereisdecke schneller schmelzen