Das Eis der Arktis beginnt wieder zu frieren

15. Oktober 2019
Mitte September 2019 begann das herbstliche Meereiswachstums im westlichen arktischen Ozean. „Die Sommerschmelze 2019 hat nicht nur zu einem starken Rückgang der Meereisausdehnung geführt, sondern auch zu einer deutlichen Reduzierung der Dicke, insbesondere im Startbereich von MOSAiC. Somit war es dort schwierig, geeignete Schollen als Basis für das Forschungscamp und das „Distributed Network“ auszumachen.", so Dr. Robert Ricker aus der Meereisphysik am AWI. Lesen Sie hier weiter...

 

Meereisminimum in Sichtweite

11. September 2019
In den kommenden Tagen rechnen wir damit, dass das arktische Meereis sein diesjähriges Ausdehnungs-Minimum erreicht. Das sommerliche Meereisminimum wird erfahrungsgemäß zur Mitte des Monats September erreicht, manchmal aber auch erst in der zweiten Monatshälfte. Dies hängt sehr von den vorherrschenden Windverhältnissen ab. Lesen Sie mehr hier…

 

Exklusive Meereisinformationen vor und während der MOSAiC-Expedition auf meereisportal.de

3. September 2019
Die Meereissituation ist ein wichtiger Parameter, der die Drift und die Durchführung des MOSAiC Experiments bestimmt. Auf meereisportal.de werden daher exklusiv Daten und Informationen der MOSAiC-Meereisphysik bereitgestellt, um die aktuelle Meereissituation, die Drift der MOSAiC-Station sowie erste Ergebnisse von Bojen und anderen Messverfahren in Karten- und Datenmaterial bereitzustellen. Lesen Sie hier mehr…

 

Bundesregierung beschließt neue Leitlinien der Arktispolitik

30. August 2019
Die Bundesregierung hat am 21. August die neuen „Leitlinien deutscher Arktispolitik“ verabschiedet, in denen sie sich dazu bekennt, auf einen konsequenten Klima-, Umwelt- und Naturschutz in dieser besonders sensiblen Region hinzuwirken. So soll die Seeschifffahrt in der Arktis, die mit ihren Rußablagerungen auf dem Eis zum beschleunigten Abschmelzen der Meereisflächen beiträgt, umweltverträglicher werden und Rohstoffe nur unter höchsten Umweltstandards abgebaut werden. Lesen Sie hier weiter…

 

Meereis in der Arktis auf dem Weg zum diesjährigen Minimum – ein Rückblick auf den Sommer

22. August 2019
Es lässt sich festhalten, dass der Sommer 2019 in der Arktis außergewöhnliche Wetterbedingungen aufweist und der Klimawandel in der Arktis spürbar fortschreitet. Dr. Lars Kaleschke, Meereisphysiker am AWI stellt hierzu fest: „Wie viel Meereis nach dieser außergewöhnlichen Schmelzsaison noch übrig ist, werden wir erst im Herbst anhand von Satellitenmessungen der Eisdicke genau ermitteln können. Wie weit die Eiskante nach Norden vorgerückt ist, wird für den Beginn des MOSAiC-Experiments entscheidend sein.“ Lesen Sie hier weiter...

 

2016P28 auf Weltreise - Eine Mess-Boje umrundet in mehr als drei Jahren die Antarktis

3. August 2019
Auf den Spuren des Entdeckers James Cook hat eine automatische Mess-Station in den vergangenen dreieinhalb Jahren die Antarktis komplett umrundet. Die Weltrekord-verdächtige Reise begann, als Stefanie Arndt und Leonard Rossmann vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) in Bremerhaven die Boje auf dem Eis des Weddellmeeres in antarktischen Gewässern ablegten. Seither meldet sich 2016P28 regelmäßig über Satellit und liefert reichlich Daten, die viele Informationen über die komplizierten Zusammenhänge zwischen Eis, Meeresströmungen, Wetter und Klima bringen. Lesen Sie hier weiter...

 

Neues Produkt „Mehrjähriges Eis in der Arktis“ online!

11. Juli 2019
In der Arktis kann man mehrere Typen von Meereis unterscheiden, die unterschiedliche physikalische Eigenschaften haben (z. B. Eisdicke, Salzgehalt, Verformbarkeit). Daher ist die Kenntnis des Meereistyps wichtig für eine Reihe von Aktivitäten. Dr. Christian Melsheimer, Physiker am Institut für Umweltphysik der Universität Bremen, hat an der Entwicklung und Implementierung des Auswertealgorithmus zur Eistypenbestimmung mitgewirkt: „Seit den 1980er Jahren hat sich die Fläche des mehrjährigen Eises in der Arktis fast halbiert, und der größte Teil dieses Rückgangs fand in den vergangenen zwölf Jahren statt. Gerade Parameter, die sich schnell verändern, sollte man natürlich möglichst genau und in geringen Zeitabständen beobachten.“ Lesen Sie hier weiter...

 

Weiterer Meilenstein in der russisch-deutschen Arktisforschung

20. Mai 2019
Mit dem Einlaufen des russischen Forschungseisbrechers „Akademik Treshnikov“ in den Hafen von Murmansk in Russland, wurde ein weiterer Meilenstein der russisch-deutschen Zusammenarbeit in der Arktisforschung erfolgreich abgeschlossen. Lesen Sie hier weiter…

 

Meereisausdehnung in der Arktis auf saisonal historischem Tiefstand

4. Mai 2019
„Seit Ende März gibt es tagtäglich neue negative Rekordwerte“, bewertet Dr. Lars Kaleschke, Meereisphysiker am Alfred-Wegener-Institut die aktuelle Situation in der Arktis. Er ergänzt: „Der weitere Verlauf des Meereisrückgangs und die Eisverhältnisse im kommenden Sommer werden auch sehr spannend für uns im Hinblick auf den Start der großen MOSAiC-Expedition , die uns mit dem Forschungseisbrecher FS Polarstern ab Mitte September dieses Jahres für ein komplettes Jahr in die zentrale Arktis führen wird“. Lesen Sie hier weiter...

 

Bestimmung der Meereisdicke mittels mikrowellenbasierter Satellitenbeobachtungen von SMAP und SMOS

12 April 2019
Während der letzten Jahrzehnte ist der Anteil an dickem, mehrjährigem Eis stark zurückgegangen, die winterliche Meereisausdehnung dagegen nur leicht. Folglich macht heute dünnes einjähriges Eis einen wesentlich größeren Anteil der von Meereis bedeckten Fläche aus. Tägliche Beobachtungen der Meereisfläche und -dicke sind wichtig, um ihre starken Veränderungen der letzten Jahre nachverfolgen und unser Verständnis des arktischen Klimasystems verbessern zu können. Lesen Sie hier weiter...

 

Transpolardrift geschwächt – Meereis schmilzt bereits in seiner Kinderstube

2. April 2019
Neue AWI-Meereis-Studie offenbart extremes Ausmaß der Meereisschmelze in der Arktis. Der starke Eisrückgang in der Arktis beeinflusst das Meereis auf seiner Wanderung über den Arktischen Ozean. Wie Forschende des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, in einer neuen Studie berichten, erreichen heutzutage nur noch 20 Prozent des Meereises, welches in den flachen, russischen Randmeeren des Arktischen Ozeans entsteht, tatsächlich die zentrale Arktis und begeben sich dort auf die sogenannte Transpolardrift. 80 Prozent des jungen Eises dagegen schmelzen, bevor es seine Kinderstube verlassen hat. Vor dem Jahr 2000 waren es noch 50 Prozent. Lesen Sie hier weiter...

 

 

Arktische Meereissituation im Februar 2019

12. März 2019
Das Beringmeer zeigt die markanteste Eisentwicklung in diesen Monat. Normalerweise nimmt das Meereis in der Beringmeer bis Ende April / Anfang Mai zu, ist unbeständig und reagiert auf Wind und Wellen. „Dies ist eine beeindruckende und seltene Situation, die wir da gerade in der Beringstraße beobachtet haben. Wenn auch solche „atmosphärischen Flüsse“ ab und an die Beringstraße erreichen, sind sie sehr ungewöhnlich und das Auftreten von drei solchen Ereignissen innerhalb von 10 Tagen in dieser Region bisher nie aufgetreten.“, so Dr. Ionota-Scholz Klimatologin am AWI. Lesen Sie hier weiter...

 

 

Das Team hinter meereisportal.de

26. Februar 2019
Seit der Gründung im Jahr 2013 stellt das Informations- und Datenportal meereisportal.de wissenschaftliche Erkenntnisse rund um das Thema Meereis zentral für alle gesellschaftlichen Ebenen in unterschiedlichen Vertiefungs- und Detaillierungsgraden bereit, die in dieser Form im deutschsprachigen Raum bisher so nicht verfügbar waren. meereisportal.de ist ein Wissenstransferprojekt, das in Zusammenarbeit zwischen dem Forschungsverbund REKLIM, dem AWI, dem AWI-Klimabüro und der Universität Bremen (IUP) entstanden ist. Wer aber steckt hinter dem meereisportal.de? Lesen Sie hier weiter…

 

 

Schneedicke auf arktischem Meereis

12. Februar 2019
Schnee auf Meereis spielt eine wichtige Rolle im arktischen Klimasystem. Durch seine hohe Albedo reflektiert der Schnee einen Großteil der einfallenden solaren Strahlung und verlangsamt dadurch das Abschmelzen des Meereises im Sommer.
Informationen über die Schneedicke sind außerdem wichtig für die Bestimmung der Meereisdicke mittels Messungen von Satelliten-Altimetern wie CryoSat-2. Lesen Sie hier weiter...

 

 

Meereisausdehnung im Südozean geht auf Sommerminimum zu - was wir aus den aktuellen Polarstern-Expeditionen im Weddellmeer darüber lernen können

30. Januar 2019
Betrachten wir die Meereisausdehnung in der Antarktis über die vergangenen Wochen, erleben wir eine spannende Entwicklung – nicht nur in unseren möglichen Interpretationen, sondern auch wenn wir die aktuelle Meereislage mit derjenigen der vergangenen Jahre vergleichen. Hierzu Fahrtleiter Dr. Olaf Boebel von der laufenden Polarstern-Expedition: “In diesem Jahr ist es fast schon problematisch, geeignete Meereisschollen zu finden, von denen aus wir die geplanten meereisbiologischen Untersuchungen durchführen können. Für den Kursverlauf und Zeitplan von FS Polarstern sind dies natürlich sehr günstige Bedingungen“. Lesen Sie hier weiter...

 

 

Das antarktische Festeis-Forschungsprogramm des AWI an der deutschen Überwinterungsstation Neumayer III in der Atkabucht

11. Januar 2019
Um die Prozesse sowie die saisonalen und interannualen Veränderungen des Festeises in der Atkabucht besser zu verstehen, werden hier seit 2010 regelmäßig Meereismessungen durchgeführt. Das Festeis in der Atkabucht ist vorrangig saisonal. Die Routinemessungen in der Atkabucht werden vom Überwinterungsteam an der Neumayer-Station vom frühen Frühjahr bis zum Aufbruch der Bucht im Januar/Februar durchgeführt. Dabei werden im Wesentlichen Schnee-, Festeis- und Plättcheneisdicke entlang eines einheitlichen 24-km Transekts in West-Ost-Richtung über die gesamte Atkabucht gemessen. Lesen Sie hier weiter ...