Sommerliche Meereisausdehnung weiterhin auf Niedrigkurs – Minimum in Sichtweite

13. September 2018
„Wir nähern uns dem diesjährigen Minimum der Meereisausdehnung in der Arktis und die Eisbedeckung ist in diesem Sommer wieder auf einen der niedrigsten Werte im Beobachtungszeitraum seit 1979 zurückgegangen“, so Professor Christian Haas, Leiter der Sektion Meereis am AWI. Das absolute Minimum wird wahrscheinlich ± 4,3 Millionen Quadtradkilometer betragen. „Durch Unsicherheiten, die in unterschiedlichen Analysemethoden begründet liegen, können verschiedene Datenzentren zu leicht unterschiedlichen Werten kommen“. Lesen Sie hier weiter…

AWI Eisdickenmessungen geben Aufschluss über Ursachen der geringen Eisbedeckung nordöstlich von Grönland

30. August 2018
Das sich nördlich von Grönland befindende Eis ist eigentlich besonders dick, mehrere Jahre alt und wird hauptsächlich auf den russischen Schelfen gebildet. Die Transpolardrift, ein transarktisches Förderband für Meereis, bringt dieses dann innerhalb weniger Jahre bis vor die grönländische Küste. Hier verdichtet die landwärts gerichtete Eisdrift das Packeis und es entsteht eine kompakte Eisdecke, die für die Region nördlich von Grönland typisch ist. Welche Prozesse für die Bildung eisfreier Zonen im Sommer nördlich von Grönland verantwortlich sind, und warum die Eisbedeckung in diesem Jahr dort besonders niedrig ausfiel erfahren Sie hier.  Lesen Sie hier weiter…

Sea Ice Outlook für Juli und August 2018

24. August 2018
Die Schlussfolgerung aus dem Juni- und Juli-Bericht 2018 ist, dass ein neues Rekordminimum für September dieses Jahrs höchst unwahrscheinlich ist. Die Ergebnisse vom August 2018 verstärken diese Schlussfolgerung. Der Median der 39 Vorhersagen für die Ausdehnung arktischen Meereises im September 2018 ist 4,6 Millionen km² mit minimalen und maximalen Quartilen von 4,3 und 4,9 Millionen km². Lesen Sie hier weiter…

Meereisausdehnung in der Arktis geht mit großen Schritten auf das sommerliche Minimum zu

22. August 2018
Nachdem sich die Meereisausdehnung in der Arktis in der ersten Juli-Hälfte mit einer moderaten Abnahme am unteren Rand der zwei-Sigma Bandbreite des langjährigen Mittels mit bewegt hat, hat sich der Rückgang des Meereises in der zweiten Monatshälfte deutlich beschleunigt. Im Monatsmittel zeigt der Juli 2018 eine größere Eisausdehnung im pazifischen Sektor (Tschuktschen See und Ostsibirische See) im Vergleich zum letzten Jahr, aber eine deutlich geringere Eisausdehnung im atlantischen Sektor. Lesen Sie hier weiter…Lesen Sie hier weiter…

AWI Team erreicht Nordpol

16. August 2018
Es ist fast schon eine kleine Überraschung, aber dieses Jahr hatte der schwedische Eisbrecher Oden aufgrund der Eissituation durchaus Schwierigkeiten zum Nordpol vorzudringen. Die Oden erreichte die Eiskante erst bei einer nördlichen Breite von 82 °N. „Wir sind sehr gespannt zu sehen, wie sich die dichte Eissituation in dieser Region auf die Eisdicke und die im Eis lebenden Algen ausgewirkt hat“ berichtet Meereisphysiker Christian Katlein von Bord des Eisbrechers. Lesen Sie hier weiter…

Die Tage werden länger, die saisonale Meereisausdehnung steigt noch – Status des antarktischen Meereises

7. August 2018
Die maximale Meereisausdehnung um den antarktischen Kontinent ist noch lange nicht erreicht. Trotzdem ist die Ausdehnung des Meereises in den vergangenen Monaten mit einer mittleren Wachstumsrate von 0,10 Mio. km2 pro Tag gewachsen und damit stärker als in den letzten Jahren zur selben Zeit. Mehr über die aktuelle Situation des antarktischen Meereises lesen Sie hier...

Regional seasonal forecasts of sea-ice conditions as an indicator for the navigability of Arctic passages

27th. July 2018
Can we already provide reliable forecasts for the navigability of the Northern Sea Routes on a timeframe of several months, to enable shipping with the lowest possible risk? These and other questions are being explored by the sea-ice modelling group at the Alfred Wegener Institute (AWI).
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Geringe Meereisveränderungen im Juni

18. Juli 2018
„Im Juni dieses Jahres bewegt sich die arktische Meereisausdehnung wieder im Bereich der zweifachen Standardabweichung des langjährigen Mittelwertes“, so Dr. Georg Heygster aus der Meereisphysik der Universität Bremen. Wie entwickelte sich das arktische Meereis im Juni? Lesen Sie hier weiter…

Sea Ice Outlook für Juni 2018

16. Juli 2018
Auch in diesem Jahr verfolgen wir die Meereisvorhersagen für das Septemberminimum der arktischen Meereisausdehnung. Der Juni 2018 Mittelwert aller Vorhersagen zur arktischen Meereisausdehnung für September 2018 beträgt 4,6 Millionen km². aufgrund der momentanen Vorhersage aller Gruppen ein neues Rekordtief der Meereisausdehnung gegenwärtig nicht erwartet wird.
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Analyse der Dicke von Meereis im Winter 2017718 mit CryoSat-2 Daten

21. Juni 2018
CryoSat-2, ein Radaraltimeter-Satellit der Europäischen Weltraumagentur (ESA) hatte seinen achten Geburtstag am 8. April 2018. Beobachtungen von CryoSat-2 liefern wertvolle Information zur Dicke von Meereis ergänzend zur Meereiskonzentration, Drift und Ausdehnung, welche auf anderen Satellitendaten basieren. Lesen Sie hier mehr über die aktuellen Ergebnisse aus diesen Messungen...

Arktis weiterhin extrem warm – die nächste Saison der Meereisvorhersagen beginnt

12. Juni 2018
„Der Monat Mai 2018 war in Deutschland der wärmste Mai seit 1881“, lautet die Zusammenfassung des Deutschen Wetterdienstes. „Aber auch in der Arktis haben wir einen außergewöhnlich warmen Monat erlebt, der das Meereis schon früh im Jahr schmelzen ließ“, erklärt Christian Haas, Meereisphysiker und Leiter der Sektion Meereisphysik am Alfred-Wegener-Institut.
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Altes Eis im hohen Norden – dort, wo Meereisschollen sich noch zu mächtigen Eismassen auftürmen

31. Mai 2018
Es war eine lange Reise. So wird man als Wissenschaftler selten empfangen: Die gesamte uniformierte Stationsbesatzung empfängt uns mit einem herzlich klatschenden Spalier als wir aus der arktischen Kälte von -25°C das erste Mal unseren Fuß in den warmen Eingangsbereich der kanadischen Station CFS Alert setzen.. Lesen Sie hier weiter...

Meereissituation in der Arktis weiterhin auf saisonal niedrigem Niveau

23. Mai 2018
„Der Trend der niedrigen Werte der arktischen Meereisaudehnung bleibt auch im Frühjahr weiterhin bestehen und zugleich lag die mittlere Eisdicke leicht unter dem Mittel der vergangenen 7 Jahre“, betont Dr. Marcel Nicolaus, Meereisphysiker am AWI. Die Meereisausdehnung erreichte am 16. Mai einen Wert von 12,08 Mio. km² und liegt damit deutlich unter der zweifachen Standardabweichung des langjährigen Mittelwertes. Lesen Sie hier weiter...

Start der arktischen Winterbeobachtungsphasen im Year of Polar Prediction

11. Mai 2018

Vom 1. Februar zum 31. März fand die erste arktische Winter-Beobachtungphase im Year of Polar Prediction statt. Zwei Monate lang haben sechzehn arktische Wetterstationen aus sieben verschiedenen Ländern insgesamt mehr als 1.900 zusätzliche Wetterballons aufsteigen lassen. Lesen Sie hier weiter…

Zusammenfassung der Meereisvorhersagen aus dem Sommer 2017

16. April 2018

Der SIO-Nachsaisonreport für 2017 berichtet über die Ursachen der Meereisentwicklung im letzten Sommer. Unterschiedliche Meereismodelle geben verschiedene Annäherungen an die tatsächlich beobachtete Meereisausdehnung im September an. Dr. Frank Kauker, Meereisphysiker am AWI, stellt fest, dass „zum Ende des Sommers in der Arktis die Meereisvorhersagen in ihrer Tendenz schon recht zuverlässig vorhergesagt werden können.“
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Datenportal erweitert sein Angebot zur Meereisdrift

15. März 2018
„Die Meereisdriftdaten bieten die Möglichkeit, die Abnahme des Meereises in der Arktis besser zu untersuchen, in dem man sich zusätzlich zu der Eiskonzentration und der Eisdicke auch den horizontalen Eistransport ansieht“, so Dr. Hiroshi Sumata, Meereisphysiker am AWI und Projektverantwortlicher für die Berechnung der Meereisdriftunsicherheiten.
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Meereiskonzentration in der Antarktis durchschreitet ihr Minimum

12. März 2018
Während in der Arktis Temperaturwärmerekorde im Winter gemessen werden und das Maximum der winterlichen Meereisausdehnung erreicht wird, erreichte die Meereisausdehnung in der Antarktis ihr diesjähriges sommerliches Minimum. Die besonders geringe Meereisbedeckung in diesem Sommer in der Antarktis hat auch die Expedition des Forschungseisbrechers FS Polarstern begünstigt, dessen Route in diesem Jahr in das südliche Weddellmeer führte.
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Meereisausdehnung auf Rekordminimum: es ist zu warm und zu feucht in der Arktis

2. März 2018
Die Sonne geht am Nordpol normalerweise vor dem 20. März nicht auf und es herrscht hier die kälteste Zeit des Jahres, aber bereits jetzt ist es in der Arktis außergewöhnlich warm. Analysen von Satelliten- und Stationsdaten deuten darauf hin, dass sehr warme Luft in die Arktis einströmte und schon im Februar die Temperaturen kurzfristig bis zum Schmelzpunkt angestiegen sind.
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Neues Kartenprodukt online: Differenzkarten der Eisausdehnung

9. Februar 2018
Ab sofort ist ein neues Kartenprodukt regelmäßig auf meereisportal.de verfügbar: Differenzkarten der Eisausdehnung. Hierzu wird aus den Daten der Meereiskonzentration von der Universität Bremen (Institut für Umweltphysik) die monatlich gemittelte Position der Eiskante (15 % Meereiskonzentration) für den jeweiligen Monat eines Jahres berechnet. Monatliche Differenzkarten können dann im Vergleich zum langjährigen Mittelwert (2003-2014) oder zum Monatsmittel eines beliebigen Jahres abgefragt werden.
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Meereissituation im Dezember 2017 in beiden Hemisphären auf saisonal niedrigem Niveau

22. Januar 2018
Die Meereisaudehnung in der Arktis lag im Dezember bei 11,8 Mio. km² und ist seit Beginn der Satellitenmessungen die zweitniedrigste Ausdehnung nach 2016 für den Monat Dezember. Die räumliche Verteilung zeigt im Vergleich zum langjährigen Mittel eine besonders niedrige Meereisaudehnung in der Tschuktschen- und Beringsee – an der Küste Alaskas, wo das Eis sich nach dem Erreichen des Minimums im September nur sehr langsam wieder neu gebildet hat.
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Bojen-Patenschaft geht in die heiße Phase!

15. Januar 2018
Was zunächst nur eine kleine Idee war, ist zu einem tollen Schulprojekt herangereift und geht nun in die spannende Phase: das „Projekt Bojen-Abenteuer“

Dr. Stefanie Arndt, Meereisphysikerin am Alfred-Wegener-Institut, hat sich neben ihrer Forschung zur Meereisentwicklung in der Antarktis schon immer dafür interessiert, wie das Wissen um die Klimaveränderungen in den Polargebieten in die breite Öffentlichkeit gelangen und wie man insbesondere junge Menschen für die Polarforschung begeistern kann. Denn was geographisch so weit entfernt von uns liegt, ist durch das Klimasystem und die damit verbundenen Wechselwirkungsprozesse eng mit unserem eigenen Leben  verbunden.

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