#9: Fertig dekorierte Schollen
7. März 2018

Liebe Bojen-Kids,

was liegen bloß für aufregende Wochen hinter uns. Nachdem wir lange auf die ersten Eisschollen warten mussten, die uns, die Bojen und natürlich eure Bilder tragen, ging es Schlag auf Schlag. Und nun stehen alle Bojen, die wir in Bremerhaven eingepackt haben auf dem Eis. Und auch all eure tollen Bilder konnte ich unter die Pinguine bringen. Auch wenn das alles manchmal gar nicht so einfach war: Bei gemessenen Temperaturen zwischen -10°C und -20°C, die sich aber durch den Wind noch viel viel kälter angefühlt haben, ist das Arbeiten auf dem Eis eine echte Herausforderung. Da frieren einem nicht nur die Finger, sondern auch die Geräte, die wir brauchen um die Bojen sicher auf dem Eis zu installieren kommen an ihre Grenzen. Umso größer war die Freude als wir Anfang letzter Woche auch die letzten Bojen ausbringen konnten – in den Abendstunden bei wunderschönem Licht (Bild 1). Auf dem Bild sieht das gar nicht so kalt aus, oder? Neben den Bojen konnten wir auch alle anderen anstehenden Arbeiten auf der Scholle durchführen. Ich bin zum Beispiel besonders an dem Schnee auf dem Eis interessiert. Das bedeutet, dass ich zunächst ein Loch in den Schnee buddel. Im nächsten Schritt wird dann die Temperatur und Dichte über die gesamte Schneedicke gemessen. Schließlich schaue ich mir die verschiedenen Schichten im Schnee an und nehme einzelne Schneekörner ganz genau unter die Lupe – im wahrsten Sinne des Wortes (Bild 2). Warum ich das mache? Nunja. Aus diesen Informationen kann ich ableiten, was der Schnee für eine Historie hat: Ist er im Laufe des vergangenen Jahres angeschmolzen? Und vielleicht wiedergefroren? Gab es starke Winde, die den Schnee verweht oder kompakter gemacht haben? Zusätzlich zu den Löchern im Schnee schauen wir uns auch an, wie die Schneedicke (und Eisdicke) der Scholle an verschiedenen Stellen ist.

Nachdem nun all diese Arbeit getan ist, werden die Bojen mit euren Bildern nun durch’s Weddellmeer driften – und erleben, wie es immer kälter wird, während bei uns Zuhause der Frühling beginnt. Ich bin gespannt zu sehen, welche Bojen den meisten Schneefall registrieren, wo das Eis am dicksten wird und an welcher Stelle die tiefsten Temperaturen gemessen werden. Ihr auch?

Hier auf dem Schiff beginnen wir nun die Sachen wieder einzupacken, die wir nicht auf dem Eis zurückgelassen haben. Und schon am Ende der Woche werden wir das meereisbedeckte Gebiet der Antarktis endgültig verlassen und unseren Weg zurück nach Chile antreten. Hier kommen wir dann nächste Woche Mittwoch an, von wo es dann mit dem Flugzeug zurück nach Deutschland geht. Damit kommt dann eine weitere spannende Expedition langsam zum Ende.

Ich sende euch damit ein letztes Mal eisige Grüße aus meinem Schollenpostamt vom Schiff. In Bremerhaven wird es selbstverständlich wieder geöffnet – und ich werde euch im Einzelnen berichten, was eure Bilder über die Zeit für spannende Dinge erlebt haben. Viellicht kommt ja sogar ein Pinguin vorbei?

Eure Steffi

#8: Auf dem Weg ins Meereis
6. Februar 2018

Liebe Bojen-Kids,

seit 2,5 Wochen sind wir nun an Bord unseres Eisbrechers Polarstern, wobei das Schiff seit gut einer Woche auch seinem Namen gerecht wird: Am vorletzten Sonntag (27. Januar) haben sich in den frühen Morgenstunden erste Meereisfelder gezeigt. Und damit natürlich auch die ersten Pinguine. Trotzdem wir mittlerweile auf dem Weg gen Süden auch durch sehr kompakte Meereisgebiete dampfen, reichen die Schollen noch nicht aus, dass sie eure Bilder und unsere Bojen tragen können (siehe Bild 1). Schade. Aber schaut doch mal auf der aktuellen Eiskarte, wo wir schon sind. Es wird nun aber nicht mehr lange dauern, bis wir auf so große und stabile Eisschollen treffen, dass wir endlich damit beginnen können, eure Bilder auf Reise zu schicken. Um zu verfolgen, wann die ersten Bilder das Zuhause der Pinguine dekorieren und was die anderen Kinder für tolle Bilder gemalt haben, könnt ihr immer mal wieder hier nach den neusten Entwicklungen Ausschau halten.

Neben der Forschung, die hier an Bord schon volle Fahrt aufgenommen hat, war ein weiteres Highlight der vergangenen Woche die Versorgung unserer deutschen Forschungsstation in der Antarktis: der Neumayer Station III (siehe Bild 2). Im Sommer ist auf der Station reges Treiben. Im Winter sind es nur noch neun bis zehn Personen, die auf der Station arbeiten und leben. Und alles was sie während dieser Zeit benötigen, bringt die Polarstern der Station schon jetzt. Denn: einen Laden gibt es hier weit und breit nicht. Also haben wir 15 große Container an der Station gelassen; vollgepackt mit Essen, Trinken, Duschbad und allem was ihr auch Zuhause im ganz normalen Leben braucht. Könnt ihr euch das vorstellen? Mir fällt es immer wieder sehr schwer. Umso beeindruckend ist es zu sehen, wie zwei Tage lang ein Container nach dem anderen das Schiff verlässt. Nach getaner Arbeit haben wir am zweiten Tag abends im schönsten Sonnenschein die Station wieder verlassen. Moment! Abends und Sonnenschein? Genau. Wir sind mittlerweile so weit südlich, dass die Sonne nur ganz kurz oder nun gar nicht mehr untergeht. Stattdessen steht sie für lange Zeit so tief am Himmel, dass sich bei schönes Wetter ein tolles Farbenspiel am Horizont zeigt. Schaut doch selbst auf Bild 3.

Ich werde nun noch einmal rausgehen und ein letztes Mal kontrollieren, dass die Bojen, die mit euren Bildern auf’s Eis gestellt werden, alle funktionstüchtig sind, damit alle gemeinsam ihre Reise durch die Antarktis beginnen können. Eine Reise durch die Weiten des gefrorenen Ozeans.

Ich freue mich weiterhin eure neugierigen Fragen hier in meinem Schollenpostamt zu beantworten. Und wartet ab: Es dauert nicht mehr lange, bis ihr Nachricht von euren Bildern auf den Eisschollen bekommt – ich kann es kaum erwarten. Und ihr?

Eure Steffi

#7: Umgeben von Walen und Eisbergen im Südozean
26. Januar 2018

Liebe Bojen-Kids,

vor einer Woche bin ich an Bord unseres Forschungseisbrechers Polarstern gegangen, um endlich die Reise in Richtung Antarktis anzutreten. Hier möchte ich nicht nur all meine eingepackte wissenschaftliche Ausrüstung einsetzen, sondern auch eure bunten Bilder unter die Pinguine bringen. Seit gestern Vormittag, 10:30 Uhr, haben wir ein erstes Etappenziel erreicht: Wir sind offiziell in der Antarktis. Das bedeutet, dass wir uns nun südlich von 60°S befinden. Schaut doch mal auf dem Globus wie weit das schon ist! Pinguine gibt es hier noch nicht. Dafür haben uns viele Wale entlang des Weges begleitet.

Auch das Meereis lässt immer noch auf sich warten. Aber ein Blick auf die Meereiskarte zeigt uns: Es wird ganz bestimmt noch kommen. Trotzdem wir immer offensichtlicher, dass wir dem antarktischen Kontinent immer näher kommen: Seit vorgestern Abend passieren uns mehr und mehr Eisberge entlang unseres Kurses gen Süden. Für unsere kleine Tipprunde von der letzten E-Mail ist damit amtlich: Den ersten großen Eisberg haben wir Mittwoch Abend um 20:45 Uhr hinter uns gelassen (Bild 1). Gigantisch, oder? Bei dem seit dem strahlenden Sonnenschein sehen die abgebrochenen Gletscher in weiter Ferne noch viel malerischer aus (Bild 2). Genau wie auf euren tollen Bildern. Apropos. Genau diese habe ich schon in meinem riesigen Ausrüstungs-Berg wiedergefunden und mache mir nun Gedanken darüber, welcher Pinguin, Eisberg oder gar Eisbär welche Boje dekorieren darf. Seid ihr schon genauso gespannt wie ich?

Ich werde nun noch einmal an Deck gehen und Ausschau nach weiteren Walen und Eisbergen halten - bis dann hoffentlich ganz bald die ersten Meereis-Schollen an uns vorbeidriften.

Ich sende euch sonnig-kalte Grüße aus meinem Schollen-Postamt von Bord unseres Eisbrechers Polarstern,

Eure Steffi

 

 

#6: In Südafrika angekommen
15. Januar 2018

Liebe Bojen-Kids,

ein nächster großer Schritt für unsere anstehende Expedition und eure Bilder ist getan: Unser Forschungseisbrecher Polarstern ist wohlbehalten in Kapstadt angekommen (siehe Abbildung 1). Mit dem Schiff sind natürlich auch eure tollen Bilder angekommen. Gleichzeitig sitze nun auch ich auf gepackten Koffern und fliege heute dem Schiff, vollgepackt mit Messinstrumenten und euren Kunstwerken, hinterher. Damit sind wir alle den Eisschollen und Pinguinen schon verdächtig nahe. Obwohl. Habt ihr mal einen Blick auf die aktuelle Eiskarte geworfen (siehe Abbildung 2)?

Die Meereisgrenze ist schon ganz schön stark zurück gegangen. Aber keine Sorge. Da wir uns mit großen Schritten auf die minimale Meereisausdehnung dieser Saison zu bewegen, darf die Grenze zum Meereis auch schon so weit südlich sein. Aber am Ende des Sommers werden selbstverständlich auch noch ausreichend Schollen für die Pinguine übrig sein - und natürlich auch für eure Bilder! Da fällt mir eine kleine Wette ein. Was glaubt ihr: Wann werden wir das erste Meereis sehen? Und wann die ersten Pinguine? Ich bin schon ganz aufgeregt!

Mit diesen Fragen und ganz viel Vorfreude - und letzten Bildern im Gepäck - setze ich mich nun gleich in den Flieger nach Südafrika, um dann am Freitag auf Polarstern gen Antarktis zu dampfen. Wie kalt es euren gemalten Pinguinen, Eisbären, Papageien, Hunden, Katzen, … ist, könnt ihr jeder Zeit hier verfolgen: https://www.awi.de/nc/forschung/langzeit-beobachtung/atmosphaere/polarstern-eisbrecher.html . Und auch wo wir gerade durch die Wellen des weiten Ozeans oder den gefrorenen Ozean schaukeln, könnt ihr jeder Zeit einsehen: http://www.meereisportal.de/meereisexpedition/wo-befindet-sich-polarstern/ .

Damit schließe ich mein Schollen-Postamt hier in Bremerhaven und freue mich drauf es an Bord der Polarstern wieder zu öffnen und dort eure vielen neugierigen Fragen zu beantworten - und selbstverständlich über den weiteren Werdegang eurer Bilder zu berichten.

Eure Steffi

 

 

#5: Der Weihnachtsmann auf hoher See
21. Dezember 2017

Liebe Bojen-Paten,

Es ist geschafft: Gestern Mittag hat unser Eisbrecher Polarstern Bremerhaven verlassen und dampft nun entlang der Westküste Europas und Afrikas hinweg über den Äquator nach Kapstadt in Südafrika. Warum erzähle ich euch das? Genau. Damit sind nun auch all eure tollen Bilder in ihrer Kiste endlich auf dem Weg in den Süden. Kapstadt ist noch nicht ganz die Antarktis. Aber ein langes Stück Weg ist damit von hier in Bremerhaven schon geschafft. Ungefähr 4 Wochen dauert der Weg bis dahin. Schaut doch mal auf dem Globus, wie weit das ist. Damit ihr immer genau wisst, wo eure Bilder gerade durch die Wellen des Atlantiks stampfen, könnt ihr auch hier mal vorbei gucken: http://data.meereisportal.de/maps/latest/POLARSTERN_map_900.jpg. Ich fliege in knapp einem Monat ebenfalls nach Kapstadt, um dort auf Polarstern an Bord zu gehen - und eure Bilder wieder in Empfang zu nehmen, um sie endgültig für ihre Reise mit den Pinguinen vorzubereiten. Da liegt eine spannende Zeit vor uns!

Bis dahin wünsche ich euch allen aber zunächst einmal eine besinnliche Weihnachtszeit mit euren Familien und Freunden, einen fleißigen Weihnachtsmann (vielleicht bringt er ja neue Buntstift für weitere tolle Bilder?) und viel Schnee, damit ein großer Schneemann gebaut werden kann!

Ich sende euch weihnachtliche Grüße aus meinem Schollenpostamt und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Eure Steffi

#4: Das Packen ist geschafft - Können wir los?
20. November 2017

Liebe Bojen-Kids,

Weihnachten rückt immer näher und damit natürlich auch unsere langersehnte Expedition. In den letzten Wochen konnten wir das große Packen aller Kisten erfolgreich beenden und alle 75 Packstücke abgeben. Abgeben? Genau. Da ich nicht ausreichend Arme habe alle 75 Packstücke selber an Bord zu tragen, bringen wir weit vor der Expedition all unsere Sachen in unser sogenanntes Hafenlager. Hier stehen alle großen Container, die von einer Expedition zurückkommen und genauso werden hier auch die Container für die nächste Expedition gepackt. Wenn wir also hier unsere Kisten und Bojen und all unsere andere Ausrüstung abgegeben haben, spielen die fleißigen Helfer vor Ort professionelles Tetris. So findet am Ende jede Kiste einen guten und sicheren Platz in einem der Container. Wir wollen ja auch sicher sein, dass eure Bilder unbeschadet im Süden ankommen! Die Container gehen dann Mitte Dezember auf Polarstern. Ein ganz schön aufregender und langer Weg, den eure Bilder nehmen bis sie auf dem Eis landen, oder?

Apropos Bilder. Und Bojen. Und vor allem: Gelbe Koffer! Was genau tut dieser Koffer nun eigentlich? Diese Frage wollten wir heute beantworten. Hinter dem Koffer steckt eine sogenannte Eis-Massenbilanz-Boje. Klingt ganz schön kompliziert. Ist es aber zum Glück gar nicht. Das ganze System besteht im Wesentlichen aus unserem gelben Koffer und einer 5 Meter langen Kette. Wenn wir nun also auf der Scholle stehen, wird ein kleines Loch ins Eis gebohrt. Durch dieses gelangt die Kette von der Luft, durch das Eis in den oberen Ozean. Das kleine Loch wird im Laufe Zeit zufrieren. In der Kette wiederum wird, unter anderem, alle 2 cm die Temperatur gemessen und…Stop. Viel zu viele Details, oder? Machen wir es uns doch lieber ganz einfach: Mithilfe des Köfferchens und seiner Kette können wir später etwas über die Entwicklung der Eisdicke und Schneedicke lernen. Und damit wir auch wirklich immer wissen, ob das Eis noch dick genug ist, dass es eure Bilder tragen kann, werden all diese Daten stündlich per Satellit nach Hause geschickt. Ihr seht also: Der gelbe Koffer ist wirklich wichtig! Und damit eure Bilder wiederum nicht zu schnell einschneien, stellen wir den Koffer auf den Tisch. Logisch, oder? :) Findet ihr auf dem Bild im Anhang die Kette am Koffer?

Nachdem wir nun so viel gelernt haben, sollten wir uns schnell einen Lebkuchen zur Kräftigung suchen gehen, oder was meint ihr? 

Mit dem nun hoffentlich auf’s erste gestillten Wissens- und Lebkuchen-Hunger verabschiede ich mich und sende fröhliche vorweihnachtliche Grüße aus meinem Schollenpostamt - und freue mich wie immer auf all eure neugierigen Fragen! :)


Eure Steffi 


#3: Zwischen Nummern und Packstücken
12. Oktober 2017

Liebe Bojen-Kids,

Die Vorbereitungen für unsere Expedition geht langsam aber sicher in die heiße Phase. Alle Kisten sind fertig gepackt und haben ihre Nummern bekommen. Nummern? Ja, genau. Diese Nummern sind für uns wichtig, damit wir genau wissen, was wo ist. Beginnt die Nummer also z.B. mit einer 4, ist in der Kiste etwas zur Bestimmung der Schnee- und Eiseigenschaften. Beginnt sie mit einer 1, haben wir große Sachen, die nicht in Kisten passen, wie zum Beispiel die großen Schlitten, mit denen wir unsere Ausrüstung übers Eis ziehen. Ist eine 9 an erster Stelle erkennbar, sind hier Sachen versteckt, die nicht wieder mit uns zurück kommen. Also haben alle Bojen eine 9. Denn diese bringen wir ja auf dem Meereis aus und lassen sie für immer zurück. Genau wie eure Kunstwerke - und die Tische. Apropos. Wie war das jetzt eigentlich mit den Tischen? Ich habe viele tolle Ideen von euch zu hören bekommen. Aber ich muss euch enttäuschen. Wir haben die Tische weder dabei um noch weitere tolle Bilder auf der Eisscholle zu malen (ich kann leider auch gar nicht so toll malen wie ihr), noch stelle ich mich auf den Tisch drauf, damit ich nicht auf der Scholle festfriere. Anstelle von mir stehen auf den Tischen aber unsere gelben Köfferchen, die sogenannten Eis-Massenbilanz-Bojen. Schaut euch doch mal das Bild am rechten Rand an - findet ihr den Tisch und den gelben Koffer? Was es mit diesem gelben Koffer auf sich hat, werde ich im nächsten Bericht aus meinem Schollenpostamt ein bisschen genauer beleuchten.

Bis dahin wünsche ich euch noch  eine schöne bunte Herbstzeit - bevor vielleicht auch bei euch Zuhause die ersten Schneeflocken fallen :)

Viele Grüße aus meinem Schollenpostamt,
Eure Steffi 


#2: Packen, packen, packen - aber warum Tische?
29. August 2017

Liebe zukünftige Bojen-Paten,

Obwohl die Expedition zu den Pinguinen erst in über 4 Monaten startet, stehen hier bei mir im Institut schon alle Zeiger auf Vorbereitung für die große Reise. In den vergangenen Wochen habe ich daher mit meinen Kollegen die großen und kleinen Boxen und Paletten für meine Arbeiten auf dem Meereis gepackt. Und was gehört da alles so rein? Ganz schön viel, kann ich euch sagen. Von Schaufeln und Spaten, über viele Meter Maßbänder, Bohrmaschinen, Sägen, Schrauben und Lupen, hin zu ganz viel Werkzeug und natürlich all den Bojen - und: kleinen Ikea-Tischen. Habt ihr eine Idee, was wir damit machen? Ich gebe einen Tipp: Wir möchten die Pinguine nicht zu einem Abendessen einladen. Ich bin gespannt, was ihr für Ideen habt, was man mit den Tischen in der Eis-Wüste machen kann. :) Einen Teil der gepackten Ausrüstung seht ihr auf dem Foto rechts - selbstverständlich inklusive der Tische.

Natürlich war auch das Schollen-Postamt in den letzten Wochen nicht untätig. All eure Bilder sind nun aufgenommen und haben ihren Weg in eine Collage gefunden, die ihr hier am rechten Rand sehen könnt. Entdeckt ihr euer eigenes Bild? Wie ihr seht, könnt ihr mit euren Kunstwerken fast das ganze antarktische Meereis ausmalen - ich bin nach wie vor begeistert von so viel Kreativität.

Nun muss ich aber schnell los und sicher stellen, dass auch eure Bilder ihren Weg in eine der viele Kisten finden. Wie sie dort hingekommen sind und was die nächsten Schritte für die Bilder und Tische sind, erfahrt ihr in der nächsten Nachricht aus eurem Schollen-Postamt. Bis dahin freue ich mich über viele E-Mails von euch und wünsche euch noch einen schönen Sommer,

Eure Steffi

#1: Kreativität muss belohnt werden
25. Juli 2017

Ihr vielen lieben kleinen Künstler aus ganz Deutschland,

Mein kleines Schollen-Postamt hier in Bremerhaven hatte in den letzten Wochen allerhand zu tun. Weit über 50 gemalte, gebastelte, gestanzte und geklebte Bilder haben mich von euch aus ganz Deutschland erreicht. Und was für tolle Bilder das alles waren - ich bin beeindruckt. So viel Kreativität möchte ich natürlich auch belohnen: Ich freue mich euch verkünden zu können, dass ich alle Bilder auf die Reise mit dem Meereis schicken kann! :)

Allerdings läuft auf Expeditionen vieles nicht immer ganz nach Plan. So ist es nun auch uns passiert. Unsere geplante Expedition zu den Eisbären in die Arktis im August wurde leider abgesagt. Ich würde daher alle eure Bilder persönlich im Januar mit in die Antarktis nehmen und dort mit den Pinguinen eure tollen Kunstwerke teilen. Und auch wenn eure gemalten Eisbären natürlich eigentlich im Norden wohnen, haben so die Pinguine in der Antarktis endlich die Möglichkeit, auch die Bewohner des Nordpols kennenzulernen. Toll! 

Damit die Zeit bis Anfang nächsten Jahres nicht zu lang wird, werde ich euch in den kommenden Wochen daran teilhaben lassen, welchen aufregenden Weg eure Bilder schon hier in Bremerhaven nehmen, damit sie im Januar auch wirklich bereit sind, das Zuhause der Pinguine zu dekorieren. Seid gespannt!

Falls einer von euch nicht möchte, dass sein/ihr Bild zu den Pinguinen fährt, lass es mich wissen. Dann schicke ich das Bild umgehend wieder an dich zurück!

Ich freue mich auf unsere gemeinsame Reise in den nächsten Wochen und Monate und sende euch bunt-gemalte Grüße aus meinem Schollen-Postamt,

Steffi