Das Meereis der Polargebiete Arktis und Antarktis bedeckt circa 7 Prozent unseres Planeten, eine Fläche, die größer ist als Europa. Doch diese 7 Prozent haben einen verhältnismäßig großen Einfluss auf das globale Klima. Meereis steuert insbesondere den Wärme- und Süßwasseraustausch der polaren Ozeane und spielt somit eine entscheidende Rolle im Klimasystem der Erde. Struktur, Volumen und Flächenausdehnung von Meereis sind außerordentlich differenziert und variabel. Aufgrund dieser physikalischen Eigenschaften besitzt Meereis einen erheblichen Einfluss auf den Energiehaushalt der Erdoberfläche. Meereis ist ein sehr komplexes Gebilde, gehört aber gleichzeitig zu einem der sicherlich interessantesten und einflussreichsten Materialien auf unserem Planeten. Zudem ist Meereis ein ganz besonders faszinierender Lebensraum, unerlässlich für das Ökosystem der Polargebiete.
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14. Juni 2016
Meereisausdehnung in der Arktis liegt deutlich unter dem langjährigen Mittelwert

Die Ausdehnung des arktischen Meereises zeigt seit Anfang April 2016 einen deutlichen Trend (Abbildung 1), der seit Jahresbeginn unterhalb des langjährigen Mittels liegt und seit Mitte April auch die geringste jemals gemessenen Ausdehnung aufweist. Hinweise auf diese Entwicklung zeichneten sich bereits im Februar ab. Lesen Sie hier weiter...

03. Juni 2016
Animationsfilm für die Wissensplattform meereisportal.de

Der  Forschungsverbundes REKLIM hat in Kooperation mit der DEKRA Hochschule für Medien in Berlin für die Wissensplattform meereisportal.de einen Animationsfilm produziert, in dem der Eisbär Bert die Hauptrolle spielt. Toor! Und dann bricht das Eis, weil es zu dünn ist und der Belastung nicht mehr standhalten kann. Lesen Sie hier weiter...

30. April 2016
meereisportal.de-Karten nun auch auf Englisch abrufbar
Aufgrund der zunehmenden Nutzung und Verwendung der Meereiskarten und -daten im internationalen Kontext, werden neben den Eisdickendaten aus CryoSat2- und SMOS-Analysen, den Bojenkarten nun auch die täglichen Karten der Meereiskonzentration und -ausdehnung in einer englischsprachigen Version zur Verfügung gestellt.
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21. April 2016
Der Arktis droht ein Meereisverlust wie im Negativrekordjahr 2012
Daten des Satelliten CryoSat-2 zeigen viel dünnes Eis, das den Sommer kaum überstehen wird. Meereisphysiker des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), erwarten für den Sommer 2016 ähnlich wenig Meereis im Arktischen Ozean wie im Negativrekordjahr 2012. Zu dieser Prognose kommen die Wissenschaftler, nachdem sie aktuelle Satellitendaten zur Dicke der Eisdecke ausgewertet haben.
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11. März 2016
Meereisminimum Februar 2016 in der Antarktis

Während das Meereis der Arktis im Februar seine maximale Ausdehnung im Winter erreicht, geht der Packeisgürtel in der Antarktis seinem sommerlichen Minimum entgegen. Das diesjährige Meereisminimum in der Antarktis wurde am 18. Februar mit 2,75 Millionen Quadratkilometern erreicht.
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03. März 2016
Winterliches Rekordminimum der Meereisausdehnung in der Arktis im Januar und Februar 2016

Die Meereisausdehnung in der Arktis erreicht im Winter ihr Maximum mit einer im Vergleich zum Sommer mehr als dreimal so großen Fläche. Im langjährigen Vergleich war die meereiseisbedeckte Fläche im Januar 2016 jedoch die kleinste seit Satellitenaufzeichnung, begleitet von ungewöhnlich hohen Lufttemperaturen über dem Arktischen Ozean und einer starken negativen Phase der Arktischen Oszillation (AO) in den ersten drei Wochen im Monat Januar.
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04. Februar 2016
AWI-Forscher entwickeln Methode zur großräumigen Vermessung von Plättcheneis


Meereisphysiker des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) haben eine neue Methode entwickelt, mit der sie erstmals die Verbreitung und Mächtigkeit des sogenannten Plättcheneises in der Antarktis großflächig vermessen können. Bei diesem Eis handelt es sich um eine mehrere Meter dicke Schicht aus filigranen Eiskristallen unter dem Meereis, über die bisher nur relativ wenig bekannt ist.
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27. Januar 2016
Sturmtief Frank bringt Wärmerekord in die Arktis – AWI Schneebojen liefern wichtige Wetterdaten


Das alte Jahr endete in der Arktis mit überraschend hohen Temperaturen. Hierfür war das Sturmtief Frank verantwortlich, das extreme Temperaturanstiege und eine kurze Periode mit Temperaturen über dem Gefrierpunkt in Teilen der zentralen Arktis hervorrief. "Der Sturm brachte nicht nur deutlich höhere Temperaturen als gewöhnlich, sondern dazu auch große Mengen Niederschlag in Form von Regen.", ergänzt Frau Dr. Marion Maturilli von der AWI Forschungsstelle in Potsdam.
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20. Januar 2016
Herzlichen Glückwunsch! – Zwei Bojen feiern Geburtstag

Sie laufen und laufen und laufen... diese Anlehnung an den alten Werbeslogan gilt aktuell auch für unsere beiden Schneebojen  2014S10 und 2014S12, die dieser Tage ihren zweiten Geburtstag feiern. Sie senden seit dem 13. bzw. 17. Januar 2014 kontinuierlich Informationen zur Dicke der Schneeauflage auf antarktischem Meereis.
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08. Dezember 2015
Datenportal um Meereisdriftdaten erweitert

Die im Rahmen des Helmholtz-Verbundes REKLIM (Regionale Klimaänderungen) entstandenen Berechnungen der Unsicherheiten von Meereisdriftdaten sind jetzt im Datenportal von meereisportal.de sowohl grafisch als auch als NetCDF Dateien abrufbar. Die neue Website stellt monatliche Meereisdriftvektoren und entsprechende Unsicherheitsschätzungen im arktischen Ozean im Sommer (Mai bis Juli) von 2003 bis 2007 für zwei Eulersche Produkte zur Verfügung.
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