Das Meereis der Polargebiete Arktis und Antarktis bedeckt circa 7 Prozent unseres Planeten, eine Fläche, die größer ist als Europa. Doch diese Fläche hat einen verhältnismäßig großen Einfluss auf das globale Klima. Meereis steuert insbesondere den Wärme- und Süßwasseraustausch der polaren Ozeane und spielt somit eine entscheidende Rolle im Klimasystem der Erde. Struktur, Volumen und Flächenausdehnung von Meereis sind außerordentlich differenziert und variabel. Aufgrund dieser physikalischen Eigenschaften besitzt Meereis einen erheblichen Einfluss auf den Energiehaushalt der Erdoberfläche. Meereis ist ein sehr komplexes Gebilde, gehört aber gleichzeitig zu einem der sicherlich interessantesten und einflussreichsten Materialien auf unserem Planeten und ist ein faszinierender Lebensraum.

 


Sea Ice Outlook Bericht für den Monat August 2016

24. August 2016
Auch wenn es noch ungefähr drei Wochen bis zum Erreichen des Minimums sind, deuten die momentanen Eisverlustraten in der Arktis auf kein neues Rekordminimum hin. Dies zeigt auch ein neu am AWI entwickelter statistischer Ansatz, der in diesem Jahr erstmalig zum Sea Ice Outlook beiträgt.  Lesen Sie hier weiter...

Flugzeugmessungen bestätigen geringes Meereiswachstum im Winter als Folge außergewöhnlich hoher Temperaturen und starker Schmelze im Frühjahr

10. August 2016

„Auch die aktuellen Messungen deuten auf ein reduziertes Meereiswachstum im Winter als Folge ungewöhnlich hoher Temperaturen sowie einer starken Schmelze im Frühjahr hin“, sagt Dr. Thomas Krumpen, der an der Messkampagne beteiligt war. Lesen Sie hier weiter...

Stürmische und kalte Wetterverhältnisse im Juli in der Arktis sorgen für einen moderaten Meereisrückgang

05. August 2016

Zahlreiche Stürme führten zu einem moderaten Rückgang der Meereisbedeckung im Juni und Anfang Juli, da die vorherrschenden Tiefdruckgebiete über der zentralen Arktis vor allem einen kühlenden Effekt auf die Oberfläche haben. Lesen Sie hier weiter...

Sea Ice Outlook Bericht für den Monat Juli 2016

28. Juli 2016
Keiner der Beiträge im Juli sagt ein neues September Rekordminimum voraus - trotz des warmen Winters, der geringen Meereisausdehnung und dem Auftreten von viel dünnem Eis im Frühjahr 2016. Lesen Sie hier weiter...

 

 

Forscher simulieren die Entstehung von Rinnen im Meereis

19. Juli 2016
Erfolg erlaubt nun genauere Modellierung der Wärmeflüsse zwischen Ozean, Eis und Atmosphäre. Wissenschaftlern des Alfred-Wegener-Institutes (AWI) und der Universität Hamburg ist es gelungen, die Entstehung von größeren Rinnen im Arktischen Meereis in einem Computermodell realistisch zu simulieren. Lesen Sie hier weiter...

 

 

Sea Ice Outlook Bericht für den Monat Juni 2016

11. Juli 2016
Der erwartete Median im Rahmen des Sea Ice Outlooks (Meereisvorhersage) der arktischen Meereisfläche für den September 2016 ist 4,28 Millionen km2. 50 % der Werte liegen zwischen 4,10 und 4,63 Millionen km2. Die Beiträge basieren auf einer Reihe von Methoden: statistischen und dynamischen Modellen, heuristischen Methoden und zwei informellen Befragungen. Lesen Sie hier weiter...

 

 

Der AWI-Beitrag zum Juni 2016 Sea Ice Outlook – zwei Methoden aber gleiche Vorhersageergebnisse

29. Juni 2016
Das Meereis in beiden Polarregionen ist ein wichtiger Indikator für die Ausprägung des globalen Klimawandels. Es besteht ein breites Informationsinteresse über Meereis, seine Ausdehnung, Variabilität und langfristige Veränderungen. Das AWI trägt in diesem Jahr mit zwei Vorhersagemethoden zum arktischen Sea Ice Outlook (SIO) bei: mit einem dynamischem und einem statistischen Vorhersagemodell.  Lesen Sie hier weiter...

 

 

Neuer Datensatz: Dicke von dünnem Meereis

17. Juni 2016
Die Dicke des Meereises steuert den Wärmeaustausch zwischen Ozean und Atmosphäre in den Polargebieten. Auch zur Bestimmung der Gesamtmasse des Meereises ist, neben der Fläche, die Kenntnis der Dicke erforderlich. Während die Ausdehnung des Meereises an Nord- und Südpol seit langem mit Satelliten recht zuverlässig beobachtet wird, ist die Dicke des Meereises viel schwieriger flächendeckend mit Satelliten zu vermessen. Dies gilt insbesondere, wenn das Eis weniger als ein Meter dick ist. Opens internal link in current windowLesen Sie hier weiter...

Meereisausdehnung in der Arktis liegt deutlich unter dem langjährigen Mittelwert

14. Juni 2016
Die Ausdehnung des arktischen Meereises zeigt seit Anfang April 2016 einen deutlichen Trend (Abbildung 1), der seit Jahresbeginn unterhalb des langjährigen Mittels liegt und seit Mitte April auch die geringste jemals gemessenen Ausdehnung aufweist. Lesen Sie hier weiter...

Animationsfilm für die Wissensplattform meereisportal.de

03. Juni 2016
Forschungsverbundes REKLIM hat in Kooperation mit der DEKRA Hochschule für Medien in Berlin für die Wissensplattform meereisportal.de einen Animationsfilm produziert, in dem der Eisbär Bert die Hauptrolle spielt. Toor! Und dann bricht das Eis, weil es zu dünn ist und der Belastung nicht mehr standhalten kann.
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meereisportal.de-Karten nun auch auf Englisch abrufbar

30. April 2016
Aufgrund der zunehmenden Nutzung und Verwendung der Meereiskarten und -daten im internationalen Kontext, werden neben den Eisdickendaten aus CryoSat2- und SMOS-Analysen, den Bojenkarten nun auch die täglichen Karten der Meereiskonzentration und -ausdehnung in einer englischsprachigen Version zur Verfügung gestellt.
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Der Arktis droht ein Meereisverlust wie im Negativrekordjahr 2012

21. April 2016
Daten des Satelliten CryoSat-2 zeigen viel dünnes Eis, das den Sommer kaum überstehen wird. Meereisphysiker des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), erwarten für den Sommer 2016 ähnlich wenig Meereis im Arktischen Ozean wie im Negativrekordjahr 2012. Zu dieser Prognose kommen die Wissenschaftler, ...
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Winterliches Rekordminimum der Meereisausdehnung in der Arktis im Januar und Februar 2016

03. März 2016
Die Meereisausdehnung in der Arktis erreicht im Winter ihr Maximum mit einer im Vergleich zum Sommer mehr als dreimal so großen Fläche. Im langjährigen Vergleich war die meereiseisbedeckte Fläche im Januar 2016 jedoch die kleinste seit Satellitenaufzeichnung. Lesen Sie hier weiter...

 

 

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